Der ungarische Energiekonzern MOL hat auf dem Gelände seines Petrochemiewerks in Tiszaújváros ein Batteriespeichersystem mit einer Kapazität von 40 Megawattstunden (MWh) errichtet. Es handelt sich um die größte Speichereinrichtung im Osten Ungarns, die direkt mit dem Betriebsgelände des Endverbrauchers verbunden ist und die Energieeffizienz deutlich optimiert.
Dank dieser Investition wird die MOL-Gruppe in den vom Übertragungsnetzbetreiber MAVIR betriebenen Markt für Systemdienstleistungen eintreten und eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung des Stromnetzes und dem Ausgleich von Leistungsschwankungen spielen. Den kommerziellen Betrieb des Projekts übernimmt das Unternehmen ALTEO, an dem MOL und seine Partner derzeit eine Beteiligung von 73,8 % halten.
Das Speichersystem wurde aus dem EU-Aufbau- und Resilienzfonds finanziert. Die Gesamtinvestition beträgt 6,6 Milliarden Ungarische Forint (ca. 17 Millionen Euro), einschließlich eines nicht rückzahlbaren Zuschusses von 2,699 Milliarden Forint (ca. 6,9 Millionen Euro). Die MOL-Gruppe strebt an, bis 2030 in Ungarn insgesamt 500 MWh an Speicherkapazität zu errichten.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien durch die MOL-Gruppe in Ungarn schreitet kontinuierlich voran. Auf dem Gelände des Petrochemiewerks ist bereits ein Solarpark mit 5,8 Megawatt in Betrieb, und eine neue Anlage mit 48 Megawatt wird demnächst in Betrieb genommen. Die landesweite installierte Solarkapazität hat die Marke von 400 Megawatt überschritten und soll weiter ausgebaut werden.
Oszkár Világi, stellvertretender CEO der MOL-Gruppe, erklärte: „Durch eine intelligente Transformation setzen wir uns dafür ein, unsere Region grüner, autarker und wettbewerbsfähiger zu machen und gleichzeitig auf verantwortungsvolle und pragmatische Weise Klimaneutralität zu erreichen. Bei jedem Schritt stellen wir sicher, dass wir ein Gleichgewicht zwischen Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit herstellen.“ Die landesweite installierte Solarkapazität hat die Marke von 400 Megawatt überschritten und soll weiter ausgebaut werden, was mehr Raum für den Einsatz von Lagereinrichtungen bietet.









