Nordseecluster B: Offshore-Windparkprojekt in der Nordsee erhält Planungsgenehmigung mit einer Gesamtleistung von 1,6 GW
2026-03-30 17:05
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Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat Ende März die Planungsgenehmigung für das Offshore-Windparkprojekt Nordseecluster B erteilt, wodurch RWE den Bau der zweiten Phase seines 1,6-GW-Nordseecluster-Projekts vorantreiben kann. Diese Genehmigung unterstützt die Entwicklung erneuerbarer Energien in der deutschen Nordsee.Nordseecluster B Offshore-Windpark

Tobias Keitel, Chief Technology Officer für Offshore-Wind bei RWE, erklärte: „Da das BSH Nordseecluster B genehmigt hat, können wir nächstes Jahr mit den Offshore-Bauarbeiten beginnen. Unser Portfolio umfasst bereits sechs Offshore-Windparks vor der deutschen Küste. Mit dem Nordseecluster treiben wir den Ausbau der Offshore-Windenergie weiter voran. Dies ist eine positive Entwicklung für die Energiewende in Deutschland und für RWE.“

Der Nordseecluster liegt etwa 46 km nördlich der Insel Borkum und 50 km nördlich der Insel Juist. Die erste Phase des Projekts mit einer Gesamtkapazität von 660 MW befindet sich im Bau. Alle Fundamente sind bereits installiert, die Montage der 44 Windturbinen soll in diesem Sommer beginnen, und die vollständige Netzanbindung ist für Anfang 2027 geplant.

Die zweite Phase, Nordseecluster B, wird die Kapazität um 900 MW erhöhen. Die Produktion einiger Komponenten hat bereits begonnen. Die Fundamentinstallation ist für nächstes Jahr geplant, gefolgt von der Montage von 60 Turbinen im Jahr 2028. Der kommerzielle Betrieb soll Anfang 2029 aufgenommen werden. Der gesamte Nordseecluster-Windpark wird gemeinsam etwa 6,5 Terawattstunden Strom pro Jahr erzeugen.

RWE wird diesen grünen Strom nutzen, um Industriekunden bei der Dekarbonisierung durch maßgeschneiderte Energielösungen zu unterstützen, darunter Technologieunternehmen wie Amazon, mit dem RWE eine Stromabnahmevereinbarung (PPA) über 110 MW aus Nordseecluster B unterzeichnet hat. Der Nordseecluster ist ein Gemeinschaftsprojekt von RWE (51 %) und der norwegischen Banken Investment Management (49 %), wobei RWE für den gesamten Lebenszyklus, Bau und Betrieb verantwortlich ist.

RWE verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung mit Offshore-Windparks und treibt derzeit weitere große Projekte voran, wie Sofia im Vereinigten Königreich, Thor in Dänemark und OranjeWind in den Niederlanden. Die Genehmigung von Nordseecluster B markiert eine weitere Entwicklung im deutschen Offshore-Windsektor.

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