Forscher der Universität Surrey entwickeln neue Batterie-Anoden-Technologie zur Verbesserung der Reichweite von Elektrofahrzeugen und tragbarer Geräte
2026-03-31 11:06
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Ein Forschungsteam des Advanced Technology Institute (ATI) der Universität Surrey hat in der Fachzeitschrift „ACS Applied Energy Materials“ eine innovative Studie über Lithium-Ionen-Batterie-Anoden veröffentlicht. Das Team entwickelte eine Struktur namens vertikal integrierte Silizium-Kohlenstoffnanoröhren (VISiCNT), die darauf abzielt, die Grenzen herkömmlicher Batteriematerialien in Bezug auf Energiespeicherung und Stabilität zu überwinden. Diese Technologie könnte die Batterieleistung von Elektrofahrzeugen und tragbaren Geräten erheblich steigern und deren Lebensdauer verlängern.

Lithium-Ionen-Batterien sind weit verbreitet in Smartphones, Wearables und Elektrofahrzeugen, aber die derzeit üblichen Graphit-Anoden haben Einschränkungen bei der Energiedichte. Siliziummaterialien haben zwar ein höheres Speicherpotenzial, neigen jedoch während des Ladevorgangs zur Ausdehnung, was zu Leistungsverlust führt. Das VISiCNT-Design wächst dichte Wälder aus Kohlenstoffnanoröhren direkt auf Kupferfolie und überzieht diese mit einer dünnen Siliziumschicht, wodurch ein flexibles, leitfähiges Gerüst entsteht, das die Ausdehnung effektiv absorbiert und die strukturelle Stabilität bewahrt.

Labortests zeigen, dass die VISiCNT-Anode über 3500 Milliamperestunden pro Gramm speichern kann, was nahe am theoretischen Maximum von Silizium liegt und weit über den 370 mAh/g von Graphit. Über Hunderte von Ladezyklen hinweg zeigte die Anode gute Stabilität und Leistungssteigerung, was neue Möglichkeiten für Hochkapazitäts-Batterieanwendungen eröffnet.

Hauptautor Dr. Muhammad Ahmad sagte: „Die Batterieinnovation schreitet schnell voran, da bestehende Technologien oft durch ihre Energiespeicherfähigkeit begrenzt sind. Unser VISiCNT-Design bietet einen praktischen Ansatz, um das hohe Kapazitätspotenzial von Silizium voll auszuschöpfen, ohne die Zyklenlebensdauer zu opfern.“ Er fügte hinzu: „Dies ist ein entscheidender Durchbruch, der dazu beitragen kann, Batterien mit hoher Kapazität, schnellem Laden und langer Lebensdauer zu realisieren, was die Reichweite von Elektrofahrzeugen und Alltagsgeräten verlängert.“

Ein weiterer Vorteil der Technologie ist die Skalierbarkeit des Herstellungsprozesses. Kohlenstoffnanoröhren können direkt auf Kupfermaterial gewachsen werden, das bereits eine gängige Komponente in kommerziellen Batterien ist, was die Integration der Technologie in bestehende Produktionslinien erleichtert. ATI-Direktor Professor Ravi Silva wies darauf hin: „Diese Arbeit ist ein wichtiger Schritt, um Kohlenstoffnanoröhren-Silizium-Anoden aus dem Labor in die praktische Produktion zu bringen. Wir können die Kohlenstoffnanoröhren-Strukturen effizient auf Kupferfolie aufbringen und die Stabilität der Siliziumschicht optimieren, um Produktionsunterbrechungen zu minimieren. Diese Technologie hat nicht nur Potenzial für Elektrofahrzeuge, sondern könnte auch in Netzspeichern und der Mikroelektronik Anwendung finden.“

Mit dem weltweit wachsenden Bedarf an Energiespeicherung müssen Batterien eine höhere Energiedichte, schnellere Ladegeschwindigkeiten und eine längere Lebensdauer aufweisen, um Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen. Das VISiCNT-Design bietet einen vielversprechenden Weg zur Bewältigung dieser Herausforderungen und könnte eine treibende Schlüsseltechnologie für die Antriebssysteme der nächsten Generation von Elektrofahrzeugen und mobilen Geräten werden.

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