de.wedoany.com-Bericht: Forscher in Sudbury, Ontario, Kanada, erweitern die Tests einer bakteriengetriebenen Technologie, die darauf abzielt, kritische Mineralien wie Nickel, Kobalt und Kupfer aus stillgelegten Minenschlämmen zu extrahieren. Die Technologie wird in einer Pilotanlage getestet, die von der MIRARCO Mining Innovation betrieben wird. Dabei handelt es sich um ein Verfahren namens Bioleaching, bei dem Mikroorganismen eingesetzt werden, um Schlämme aufzubrechen und wertvolle Metalle freizusetzen.
Die Bioleaching-Technologie wird international im Bergbau eingesetzt, wobei weltweit etwa 30 Standorte dieses Verfahren anwenden. Allerdings, so Dr. Nadia Mykytczuk, CEO der Forschungsabteilung MIRARCO der Laurentian University, wurde die Technologie in Kanada noch nicht vollständig kommerziell eingeführt. Dr. Mykytczuk war eine der Personen, die kürzlich den kanadischen Sender CBC durch die 10.000 Quadratfuß große Pilotanlage in Sudbury führten. Die Anlage wurde im Oktober 2025 offiziell eröffnet und soll ein Zentrum für die Erforschung von Bioleaching- und Bioprozessanwendungen sein. Ihr Ziel ist es, wertvolle Mineralien aus historischen und neu entstehenden Minenabfällen zu extrahieren und gleichzeitig die ökologischen Auswirkungen zu minimieren.
MIRARCO (Mining Innovation, Rehabilitation and Applied Research Corporation) wurde 1998 als gemeinnützige Forschungseinrichtung der Laurentian University gegründet und hat seitdem mehr als 100 hochqualifizierte Fachkräfte ausgebildet und Projekte im Wert von über 100 Millionen kanadischen Dollar verwaltet. Dr. Mykytczuk verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich der Umweltmikrobiologie, mit Schwerpunkt auf Bergbausystemen, mikrobieller Ökologie sowie der Entwicklung und Anwendung von Biomining- und Bioremediationstechnologien. Sie ist derzeit Exekutivdirektorin der Goodman School of Mines der Laurentian University und Inhaberin des NOHFC Industrial Research Chair (Biomining and Bioremediation).
Die Erweiterung der Pilotanlage ist Teil einer größeren Vision zur Schaffung eines „Zentrums für Biotechnologie für Minenabfälle“, das darauf abzielt, die Bioleaching-Technologie vom Labormaßstab zur industriellen Anwendung zu bringen. Dieser Fortschritt kommt zu einer Zeit, in der Kanada seine Lieferketten für kritische Mineralien stärkt.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









