de.wedoany.com-Bericht: Cargill France hat in seinem Werk in Boppt durch die Einführung der mechanischen Dampfrekompressionstechnologie energieintensive Produktionsprozesse modernisiert und die gesamten CO2-Emissionen vor Ort um 45 % gesenkt. Das Modernisierungsprojekt mit einem Investitionsvolumen von 25 Millionen Euro ersetzte die ursprüngliche gasbetriebene Dampfanlage durch ein elektrisch angetriebenes System, das Dampf aus dem Produktionsprozess auffängt, komprimiert und als primäre Wärmequelle wiederverwendet. Dies steigerte die Energieeffizienz erheblich bei gleichbleibender Produktionsleistung.
Valérie Bochart, Werksleiterin von Cargill Boppt, erklärte: „Seit der Inbetriebnahme Ende 2025 reduziert das System unsere CO2-Emissionen um etwa 13.700 Tonnen pro Jahr und unterstützt damit Cargills globales Ziel, die betrieblichen Emissionen bis 2035 um 25 % zu senken. Diese Investition steht im Einklang mit Frankreichs Fokus auf industrielle Dekarbonisierung und Energieeffizienz und unterstreicht die Schlüsselrolle der lokalen Fertigung bei der Bereitstellung nachhaltigerer Lebensmittelzutaten.“
Das Werk in Boppt produziert hauptsächlich Carrageen, Biopolymere und andere Texturlösungen, die in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden, darunter Milchdesserts, kakaobasierte Milchgetränke, pflanzliche Alternativen, Süßwaren, Saucen, Kosmetika und pharmazeutische Produkte. Die Anlage unterstützt Lebensmittelhersteller auch bei der Produktentwicklung und Rezeptoptimierung.
Sébastien Martin, Delegierter Minister für Industrie, merkte an: „Die Modernisierung des Cargill-Werks in Boppt ist ein Beispiel für die von uns vorangetriebene Strategie: Bessere Produktion und geringere Emissionen durch Elektrifizierung der Wirtschaft. Unter der Führung des Premierministers setzen wir auf dekarbonisierten Strom als zentralen Hebel für die Reindustrialisierung. Dieses Projekt zeigt die Verbindung von Wettbewerbsfähigkeit, industrieller Souveränität und ökologischem Wandel – genau die Richtung, die wir für die Branche vorgeben.“
Das 1941 gegründete Werk beschäftigt heute etwa 275 Mitarbeiter und exportiert über 75 % seiner Produkte auf globale Märkte. Boppt beherbergt auch ein Lebensmittelinnovationszentrum mit Schwerpunkt auf Milchprodukten, das sich der Produktentwicklung und angewandten Forschung widmet.
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