de.wedoany.com-Bericht: EnviTec Biogas hat in Ožďany, Slowakei, eine neue Biomethananlage in Betrieb genommen, das zweite Biomethanprojekt des Unternehmens in dem Land. Die Anlage nutzt die EnviThan-Gasaufbereitungstechnologie mit einer Kapazität von 417 Normkubikmetern pro Stunde und speist derzeit Biomethan in das Gasnetz ein.
Die Anlage basiert auf einer bestehenden, seit 14 Jahren betriebenen Biogasanlage, die mit Mais, Rinder- und Hühnermist gefüttert wird. Mit dem Aufbereitungsmodul beginnt die Anlage eine neue Phase der erneuerbaren Gasproduktion, während sie weiterhin Strom erzeugt. Stefan Laumann, Leiter der Gasaufbereitung bei EnviTec Biogas, erklärte: „Unser Kunde CITA VIA s.r.o. nutzt die Anlage, um 750 Normkubikmeter Biogas pro Stunde in Biomethan aufzubereiten und plant, die Biogasproduktion in Zukunft auf bis zu 1.300 Normkubikmeter pro Stunde zu steigern.“

Miroslav Kováčik, Servicemanager von EnviTec in der Tschechischen Republik, ergänzte: „Derzeit produziert die Anlage fortschrittliches Biomethan aus Rinder- und Hühnermist.“ Ing. Viktor Hegedüs, Geschäftsführer von CITA VIA, betonte: „Langfristig werden wir ausschließlich auf Abfallstoffe umstellen, um die grüne Energiewende in der Slowakei effektiver zu unterstützen.“
Die Umsetzung des Projekts legte Wert auf Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Das membranbasierte EnviThan-System wurde vor der Auslieferung umfassend getestet, was die Installation vereinfachte und Ausfallzeiten reduzierte. Laumann erläuterte: „Unsere Werkseinführungsprüfung (FAT) gewährleistete eine schnelle und effiziente Inbetriebnahme vor Ort, wodurch Zeit und Ressourcen gespart wurden.“ Kontinuierliche Unterstützung wird durch den nahegelegenen Service von EnviTec in Tschechien gewährleistet, um schnelle Reaktionen bei Wartung und künftigen Upgrades zu ermöglichen.
Die Inbetriebnahme erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Slowakei den Übergang zu erneuerbaren Energien beschleunigt. Mit Unterstützung aus dem EU-Aufbaufonds in Höhe von 103 Millionen Euro investiert das Land in grüne Infrastruktur, wobei Biomethan eine zentrale Rolle spielen soll. Analysten schätzen, dass 34 bestehende Biogasanlagen für die Biomethanproduktion umgerüstet werden könnten.
Die Tschechische Republik positioniert Biomethan als praktikable Alternative zu Erdgas mit dem Ziel, Emissionen aus der Wärmeerzeugung zu reduzieren. Die jährliche Biomethanproduktion aus Abfallstoffen könnte 700 Millionen Kubikmeter erreichen, mit Plänen für etwa 100 Anlagen bis 2035.
Diese Entwicklungen zeigen, dass die Region die Umwandlung landwirtschaftlicher und organischer Abfälle in einen Grundpfeiler der europäischen kohlenstoffarmen Energieversorgung vorantreibt.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









