Chinas Haier-Gruppe schließt Verkauf von 49 % der Anteile an indischer Tochtergesellschaft ab – Transaktionswert 2 Milliarden US-Dollar
2026-04-28 08:50
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Im April 2026 hat die chinesische Haier-Gruppe die Umstellung der Anteilsstruktur auf dem indischen Markt offiziell abgeschlossen. Haier verkaufte 49 % der Anteile an seiner indischen Tochtergesellschaft an die indische Bharti-Gruppe und die US-amerikanische Warburg Pincus zu einem Preis von 2 Milliarden US-Dollar.

Die Transaktion wurde im März 2026 abgeschlossen. Nach dem Abschluss hält Haier weiterhin 49 % der Anteile an Haier India, während weitere 2 % der Anteile als Anreizpool für das lokale indische Managementteam reserviert wurden. Nach Angaben transaktionsnaher Kreise belaufen sich die kumulierten Investitionen von Haier auf dem indischen Markt auf rund 300 Millionen US-Dollar. Durch diese Transaktion erreichte der Cash-Rückfluss etwa das Siebenfache der ursprünglichen Investition.

Der CEO von Haier India wird weiterhin von der Haier-Seite entsandt, und Haier stellt die Mehrheit der Vorstandssitze. Der neue Governance-Rahmen wurde gemeinsam von drei Parteien aufgebaut, wobei die Vorstandsmitglieder Vertreter aus China, Indien und den USA umfassen. Offiziell wird betont, dass Marke, Fabriken und Verkaufsnetzwerk unverändert bleiben.

Die neue Anteilsstruktur nutzt die Vertriebskanäle der Bharti-Gruppe. Die Bharti-Gruppe ist einer der wichtigsten Telekommunikationsbetreiber Indiens und verfügt über mehr als 100.000 stationäre Einzelhandelsstandorte. Dieser Schritt soll Haier-Produkten helfen, von großen Städten tiefer in kleine Städte und ländliche Märkte Indiens vorzudringen.

Auf operativer Ebene hat sich Haier India zum Ziel gesetzt, bis 2027 einen Umsatz von 2 Milliarden US-Dollar zu erzielen. Um dieses Ziel zu erreichen und auf die Lokalisierungspolitik zu reagieren, soll der Anteil der lokalen Lieferkette von 42 % auf 75 % erhöht werden. Darüber hinaus befindet sich die erste in Indien entwickelte KI-Klimaanlage des Unternehmens in der Testphase, die speziell an die lokalen Spannungs- und Klimabedingungen angepasst wurde.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com