Deutsche Forscher entwickeln zweistufiges elektrochemisches Verfahren zur effizienten Zersetzung kurzkettiger PFAS
2026-04-28 13:47
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de.wedoany.com-Bericht: Kurzkettige per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS) wie Perfluorbutansäure (PFBA) verschmutzen aufgrund ihrer hohen Mobilität und schweren Entfernbarkeit das Grund- und Trinkwasser. Ein Team des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Deutschland hat eine Studie im „Chemical Engineering Journal" veröffentlicht und ein zweistufiges elektrochemisches Verfahren entwickelt, das umweltfreundlicher ist und weniger Energie verbraucht.

PFBA enthält nur vier Kohlenstoffatome und weist eine hohe Affinität zu Wasser auf, sodass es mit herkömmlicher Aktivkohle-Adsorption schwer effektiv zu entfernen ist. Das neue Verfahren reichert PFBA zunächst durch Elektroadsorption an einer textilen Aktivkohlefaser-Elektrode an, indem eine Spannung zur Adsorption angelegt und dann umgekehrt wird, um die Konzentration um bis zu das 40-fache zu erhöhen. Anschließend wird PFBA mittels elektrochemischer Oxidation unter Verwendung einer bordotierten Diamantelektrode zersetzt, wobei abtrennbare Fluoride entstehen. Alle Schritte können vor Ort durchgeführt werden, der Energieverbrauch ist gering, und die Aktivkohle-Adsorptionsmatte kann wiederverwendet werden, was die CO₂-Emissionen reduziert. Das patentierte Verfahren eignet sich für die Behandlung von Grundwasser auf mit Löschschaum kontaminierten Flughäfen und kann herkömmliche Aktivkohle-Adsorber ergänzen, deren Lebensdauer verlängern und Kosten sparen.

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