de.wedoany.com-Bericht: Ein Forscherteam der Technischen Universität Wien hat eine auf Nanomembranen basierende Infrarotlicht-Methode entwickelt, mit der sich Spurenschadstoffe in der Luft schnell und empfindlich messen lassen. Während herkömmliche Verfahren Tage oder Wochen zur Probenahme benötigen, dauert die neue Technik nur 15 bis 45 Minuten. Bei diesem Verfahren wird Infrarotlicht auf Partikel gerichtet, die an einer winzigen Membran haften. Durch die Analyse der Schwingungsveränderungen der Membran, die durch die Absorption von Licht bestimmter Wellenlängen durch die Partikel hervorgerufen werden, kann deren chemische Zusammensetzung identifiziert werden.
Der Leiter des Forscherteams, Sylvian Schmid, erklärte: „Grundsätzlich lassen sich heute nahezu alle chemischen Stoffe in kleinsten Spuren nachweisen.” Die Methode hat ein breites Anwendungspotenzial im Bereich der Umweltanalytik. Prof. Julia Schmale von der ETH Zürich setzt diese Technik bereits ein, um Aerosole in der Arktis und Antarktis zu untersuchen und deren Einfluss auf das Klima aufzuklären. Tragbare Sensoren können mit Hilfe von Fesselballons in polaren Regionen aufsteigen, um die vertikale Verteilung von Partikeln zu überwachen.
Die Technik eignet sich auch für die Flüssigkeitsanalyse. Dem Forscherteam gelang der Nachweis von Teepartikeln und Nylonrückständen von Teebeuteln in nur 100 Nanolitern Tee. Schmid sagte: „Wir haben bewiesen, dass unsere Methode einen bedeutenden Sprung in der Umweltanalytik ermöglichen kann.” Das Team plant die Kommerzialisierung in Zusammenarbeit mit Invisible-Light Labs, um den Umweltschutz zu unterstützen.
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