de.wedoany.com-Bericht: In dieser Woche präsentierten sich Finnland und Estland gemeinsam auf dem ITS European Congress in Istanbul, Türkei. Der Kongress fand vom 27. bis 29. April statt und war Teil einer umfassenderen Anstrengung der nordisch-baltischen Region, neue Exportmärkte im Bereich intelligenter Verkehrssysteme in der Türkei zu erschließen.

Sanni Remonen, Exportmanagerin von ITS Finland, und Maarja Rannama, stellvertretende Vorsitzende von ITS Estonia, gehörten der Delegation an, die diesen Kongress für intelligente Mobilität besuchte. Begleitet wurden sie von Eleen Lindmaa, Netzwerkleiterin von ITS Estonia, sowie von Vertretern der Privatwirtschaft, öffentlicher Einrichtungen und Forschungseinrichtungen aus der nordischen und baltischen Region, darunter die finnische Botschafterin in der Türkei, Pirkko Hämäläinen, und der estnische Botschafter in der Türkei, Väino Reinart.
Remonen erklärte: „Die Türkei ist ein sehr großer Exportmarkt. Sie haben enorme Entwicklungen im Verkehrs- und Mobilitätsbereich vor sich – sowohl in der Infrastruktur als auch bei der Digitalisierung." Remonen wies zudem darauf hin, dass Unternehmen aus Finnland und Estland auf ihren Heimatmärkten bereits über fortschrittliche Technologien verfügen, dass es für den Markteintritt in einen so großen Markt wie die Türkei jedoch notwendig sei, sich zusammenzuschließen und als größere Delegation aufzutreten.
Rannama betonte die Bedeutung eines sektorübergreifenden Ansatzes: „Es ist eine grenzüberschreitende und gleichzeitig sektorübergreifende Delegation – wir haben den öffentlichen Sektor, private Unternehmen, Forschungseinrichtungen. Dieses Dreieck ist sehr interessant und sehr wichtig, und es muss zusammenkommen." Die Türkei ist einer der Zielmärkte, die für ein dreijähriges gemeinsames Exportprojekt mit Beteiligung Finnlands, Schwedens und Estlands bestimmt wurden. Lindmaa bestätigte, dass die Botschafter die Delegation zu einer speziellen Sitzung begleiten werden.
Rannama sagte: „Das Fundament für Vertrauensbildung zwischen Akteuren – ob öffentlich und privat oder grenzüberschreitend – zu schaffen, braucht Zeit, aber wir haben bereits jahrelang daran gearbeitet. Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht, nicht zwischen Organisationen." Für finnische Unternehmen ist die Türkei im Bereich intelligenter Mobilität ein relativ neuer Markt. Remonen räumte ein: „Die Türkei ist nicht Finnlands größter Exportmarkt, und unsere bestehenden Exporte liegen normalerweise in anderen Branchen. Also ist dies definitiv ein neues Gebiet, an dem wir interessiert sind."
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com










