Scandium Canada und die University of Waterloo starten Anfang Mai gemeinsame Forschung zur additiven Fertigung von Aluminium-Scandium-Legierungen
2026-06-02 09:26
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de.wedoany.com-Bericht: Scandium Canada hat mit der University of Waterloo eine gegenseitige Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnet. Beide Parteien werden gemeinsam die additive Fertigungsforschung an Aluminium-Scandium (Al-Sc)-Legierungen vorantreiben, wobei der anfängliche Schwerpunkt auf der Senkung der Produktionskosten mittels Laser-Pulverbettschmelzen (LPBF) liegt.

Scandium Canada treibt Forschung an Aluminium-Scandium-Legierungen voran

Die Vereinbarung begründet offiziell die Zusammenarbeit zwischen der Scandium+-Abteilung von Scandium Canada und dem Multi-Scale Additive Manufacturing Lab (MSAM) der Universität. Das MSAM befindet sich im Catalyst137 in Kitchener, Ontario, verfügt über eine Forschungsinfrastruktur im Wert von über 25 Millionen US-Dollar und ist eines der führenden Forschungszentren für Metall-3D-Druck in Kanada.

Scandium Canada treibt Forschung an Aluminium-Scandium-Legierungen voran

Dr. Luc Duchesne, Chief Scientific Officer von Scandium Canada und Leiter von Scandium+, besuchte Anfang Mai das MSAM und startete vor der Unterzeichnung der Vereinbarung erste Forschungsversuche.

Kommerzielle Ziele

Das Kernziel dieser Zusammenarbeit ist die Senkung der Herstellungskosten der LPBF-Technologie. Duchesne erklärte, die vorrangige Aufgabe sei die Entwicklung von Verfahren zur Senkung der Kosten der fortschrittlichen Fertigung mittels Laser-Pulverbettschmelzen, um so das Spektrum der Marktchancen zu erweitern. Guy Bourassa, CEO von Scandium Canada, ergänzte, dass die Zusammenarbeit mit einem der weltweit führenden Labore für additive Fertigung ein bedeutender Schritt für das Unternehmen und die Scandium+-Abteilung sei. Bourassa wies darauf hin, dass dieser Schritt das Engagement des Unternehmens widerspiegele, konkrete kommerzielle Möglichkeiten für Aluminium-Scandium-Legierungen zu schaffen. Die Zusammenarbeit mit einer kanadischen Forschungsorganisation wie dem MSAM, die über tiefgreifende Marktkenntnisse und ein starkes Geschäftsnetzwerk verfüge, sei ein entscheidender Schritt zur Erreichung dieses Ziels.

Auf akademischer Seite wird Professorin Dr. Mihaela Vlasea, Co-Direktorin des MSAM und Inhaberin des Canada Research Chair (Tier II) für nachhaltige additive Fertigung, die Zusammenarbeit leiten. Sie zeigte sich begeistert von der Zusammenarbeit mit dem industriellen Ökosystem, um den dringenden Bedarf an Lieferketten in der additiven Metallfertigung zu decken.

Parallel zur Kommerzialisierung der Al-Sc-Legierung entwickelt Scandium Canada das Scandiumprojekt am Crater Lake in Nunavik, Québec, das die größte primäre Scandiumquelle Nordamerikas darstellt.

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