Korsische Wasserbehörde arbeitet mit Itron zusammen – jährliche Wassereinsparung von 5 Millionen Kubikmetern
2026-06-03 09:38
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de.wedoany.com-Bericht: Itron, Inc. (Nasdaq: ITRI) gab eine Partnerschaft mit dem Office d'Equipement Hydraulique de Corse (OEHC) bekannt, um durch die Modernisierung von Wasserzählern die Effizienz des Wassermanagements zu verbessern. Ziel ist es, bis 2035 jährlich 5 Millionen Kubikmeter Wasser einzusparen. Die OEHC ist ein öffentlich-rechtliches Wirtschaftsunternehmen, das für die gesamte Wasserbewirtschaftung auf der französischen Insel Korsika zuständig ist. Die Zusammenarbeit umfasst den Austausch von 10.000 bestehenden mechanischen Wasserzählern gegen Itrons Intelis wSource Ultraschall-Festkörperwasserzähler, um die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Wasserverbrauchserfassung zu erhöhen.

Korsika ist erheblichen klimatischen Störungen ausgesetzt, wobei 52 % des entnommenen Wassers für landwirtschaftliche und Freizeitzwecke genutzt werden, was den Wasserschutz zu einer großen Herausforderung macht. Die OEHC stellte fest, dass trotz der Wasserförderung durch das Leitungsnetz nur etwa 50 % des Wasserverbrauchs der Endkunden in Rechnung gestellt werden konnten. Diese Diskrepanz ist auf alte mechanische Wasserzähler zurückzuführen, die eine genaue Messung einschränken und zu ungenauen Abrechnungen führen. Im Jahr 2023 begann die OEHC mit der Erprobung von Itrons Ultraschallwasserzählern, um ein klareres Bild des tatsächlichen Wasserverbrauchs zu erhalten. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt hat die OEHC mit der Installation von 10.000 Itron Intelis wSource Ultraschall-Festkörperwasserzählern begonnen, die bis 2030 abgeschlossen sein soll.

Mit Itrons intelligenten Wasserlösungen wird die OEHC eine Fernablesung der Zähler ermöglichen, die Effizienz der Wasserverbrauchserfassung steigern, durch MID-zertifizierte Messung eine zuverlässige Grundlage für präzise abrechnungsrelevante Messungen schaffen, datengestützte Erkenntnisse zur langfristigen Wassereinsparung nutzen, um die Zuteilung für landwirtschaftliche und andere Wasserbedarfe zu bestimmen, und auf Basis des validierten Verbrauchs eine genaue Abrechnung durchführen, was zur Steigerung der Kundenzufriedenheit beiträgt.

Hentri Politi, Betriebsleiter der OEHC, betonte, dass auf einer Insel aufgrund des begrenzten Angebots und der zunehmenden Umweltprobleme ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser besonders wichtig sei. Das Leitungsnetz der Behörde umfasst über 3.000 Kilometer, davon 2.000 Kilometer speziell für die Bewässerung von Nutzpflanzen und die Tränkung von Nutztieren. Daher sei eine Messlösung erforderlich, die sowohl die Anforderungen der Endnutzer als auch des Bewässerungsnetzes unterstützt. Nach der Entscheidung zur Modernisierung des Wasserzählerbestands entschied sich die OEHC für Itrons Ultraschall-Festkörperwasserzähler, da diese die Anforderungen an Zuverlässigkeit und Genauigkeit erfüllen und die bereitgestellten Wasserverbrauchsdaten die Betriebs- und Netzwerkverwaltung erheblich verbessern werden.

Justin Patrick, Senior Vice President für Gerätelösungen bei Itron, wies darauf hin, dass eine genaue und zuverlässige Messung für das Wassermanagement von entscheidender Bedeutung sei, insbesondere in Regionen, in denen die Landwirtschaft eine Schlüsselrolle spiele. In ganz Europa, darunter Griechenland, die Toskana und Sardinien, setzen Versorgungsunternehmen zunehmend Ultraschall-Smart-Meter ein. Diese Wasserzähler halten rauen Umgebungsbedingungen stand, liefern genaue Verbrauchsdaten und unterstützen die Fernablesung, sodass Versorgungsunternehmen und Städte ihre Wassernetze besser verwalten können.

Itron hat sich der Veränderung der Art und Weise verschrieben, wie die Welt Energie, Wasser und städtische Dienstleistungen verwaltet. Die intelligenten Infrastrukturlösungen des Unternehmens helfen Versorgungsunternehmen und Städten, Effizienz zu steigern, Resilienz aufzubauen und zuverlässige Dienstleistungen zu erbringen. Durch Edge Intelligence verbindet das Unternehmen Menschen, Dateneinblicke und Geräte, sodass Gemeinschaften grundlegende Ressourcen besser verwalten können.

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