de.wedoany.com-Bericht: Microsoft hat auf der jährlichen Build-Entwicklerkonferenz einen neuen KI-Assistenten namens Scout vorgestellt, der auf dem OpenClaw-Framework basiert und darauf abzielt, die Funktionen von OpenClaw in das Microsoft-365-Ökosystem zu integrieren. Scout ist als ein stets aktiver, agentenbasierter Assistent konzipiert, der eine dauerhafte Identität und einen eigenen Stil besitzt, mit Benutzern zusammenarbeiten und auf der Grundlage von Benutzerfeedback kontinuierlich lernen kann, welche Aufgaben automatisiert werden müssen.
Omar Shahine, Vice President von Scout, erklärte, dass das Kernkonzept des Produkts darin bestehe, einen Assistenten zu schaffen, der sich proaktiv an die Bedürfnisse der Benutzer anpassen kann. Er wies darauf hin, dass die Arbeitsgewohnheiten jedes Einzelnen unterschiedlich seien und Benutzer diese Verhaltensmuster als Erinnerungen und Fähigkeiten codieren und dauerhaft im intelligenten Agenten speichern könnten, wodurch der Agent leistungsfähiger werde, den Benutzer besser verstehe und über mehr autonome Entscheidungsfähigkeiten verfüge.
Benutzer können Scout über das Microsoft-Frontier-Programm erhalten, das frühen Anwendern die Möglichkeit bietet, experimentelle Produkte zu testen. Für die Nutzung von Scout ist ein GitHub-Copilot-Abonnement erforderlich. Scout läuft cloudbasiert und unterstützt sowohl Desktop- als auch Webbrowser. Er kann mit dem Posteingang, dem Kalender und anderen Systemen des Benutzers verbunden werden. Der Assistent ist mit grundlegenden Fähigkeiten wie Kalenderverwaltung und dem Entwurf von Besprechungsagenden vorinstalliert, aber Shahine erwartet, dass der wahre Wert in den von den Benutzern selbst entwickelten benutzerdefinierten Fähigkeiten liegt.
In Bezug auf die Sicherheit ist Scout mit einem umfassenden Satz von Sicherheitsmaßnahmen ausgestattet, die darauf abzielen, Bedenken hinsichtlich der Kontrolllosigkeit unbeaufsichtigter KI-Agenten auszuräumen. Dieses Problem wurde Anfang dieses Jahres deutlich, als berichtet wurde, dass ein Agent ungewöhnliches Verhalten im Posteingang eines Forschers zeigte. Scout verfügt über ein integriertes „Richtlinienkonformitätssystem“, das kontinuierlich überprüft, ob das System gemäß den festgelegten Richtlinien arbeitet. Jede Überprüfung erzeugt einen unabhängigen Prüfpfad.
Scout ist eines der KI-Produkte, die Microsoft auf der Build-Konferenz vorgestellt hat. Gleichzeitig wurden auch das hardwareorientierte Project Solara, Updates für Copilot und ein neues Reasoning-KI-Modell angekündigt.
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