de.wedoany.com-Bericht: Die kuwaitische Billigfluggesellschaft Jazeera Airways wird am 8. Juli eine Verbindung zwischen dem Kuwait International Airport und dem Flughafen London Luton eröffnen und ist damit die erste Fluggesellschaft aus dem Golfraum, die diesen britischen Flughafen anfliegt.

Laut Daten des OAG Schedules Analyser bediente die Fluggesellschaft den Londoner Markt zuletzt im August 2020, als sie die Flüge zum Flughafen London Gatwick einstellte. Paul Carroll, Chief Commercial Officer von Jazeera Airways, erklärte, die Entscheidung, Luton anstelle eines größeren Londoner Flughafens zu nutzen, sei nach monatelangen Diskussionen und Untersuchungen zur Flughafenentwicklung und Passagiervernetzung getroffen worden. Carroll zufolge besuchte CEO Barathan Pasupathi im vergangenen September den Flughafen Luton und war von den Fortschritten der letzten fünf Jahre tief beeindruckt. Die verbesserte Bahnanbindung ins Londoner Stadtzentrum und die Aufwertung der Passagiereinrichtungen seien entscheidende Gründe für diesen Schritt gewesen.
Carroll ist der Ansicht, dass das bislang unzureichend bediente Passagieraufkommen zwischen London und dem indischen Subkontinent die Rückkehr auf den britischen Markt stützen könne. Jazeera Airways bedient derzeit acht Ziele in Indien sowie Strecken nach Pakistan, Sri Lanka, Bangladesch, Nepal und in die GCC-Staaten (Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate). Die Fluggesellschaft betreibt zudem ein umfangreiches religiöses Reisenetzwerk nach Saudi-Arabien, einschließlich Dschidda und Medina. Carroll erklärte, das Streckennetz der Fluggesellschaft werde das große Passagieraufkommen unterstützen, das derzeit vom Londoner Einzugsgebiet noch nicht erfasst werde.
Jazeera Airways betreibt derzeit eine Flotte von 23 Airbus A320-Flugzeugen, darunter eine gemischte Flotte aus Ceos und Neos, mit weiteren 26 bestellten Flugzeugen, deren erstes Ende 2026 ausgeliefert werden soll. Während der Handelspräsentation befand sich Pasupathi auf dem Weg zu Gesprächen am Airbus-Hauptsitz in Toulouse.
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