de.wedoany.com-Bericht: Die Caleras San Juan hat ihr im Jahr 2016 begonnenes Investitionsprogramm abgeschlossen. Mit der Inbetriebnahme des vierten hocheffizienten Schweizer Ofens wurde die jährliche Kalkproduktionskapazität auf 600.000 Tonnen gesteigert, wodurch die Position des Unternehmens als Kalklieferant für den Bergbau, die Stahl- und die Lithiumindustrie gestärkt wird.

Der Gesamtplan umfasst die Installation von vier hocheffizienten Öfen des Schweizer Unternehmens MAERZ sowie die Errichtung eines neuen Photovoltaikparks, der es dem Unternehmen ermöglicht, mit sauberer Energie zu produzieren. Rund um das Projektgelände wurden einheimische Baumarten und Olivenbäume mit Tropfbewässerung gepflanzt. Das Unternehmen bezeichnet dieses Projekt als ein Novum in Lateinamerika und weltweit.
Die Zündung des vierten Ofens erfolgte unter der Anleitung von Fachleuten der Schweizer Firma MAERZ und wurde von Raúl Cabanay, dem Generaldirektor von Caleras San Juan, sowie seinem Team aus Ingenieuren und Geologen durchgeführt. Bei der Zündung anwesend waren zudem der Betriebsleiter Germán Cabanay, der Leiter für Innovation und Entwicklung Augusto Durante, der technische Leiter Caupolicán González Aubone, die kaufmännischen und finanziellen Leiter Diego Mira und Marcelo Solorza sowie die Handelsleiterin Alejandra Carniello.
Die neue Anlage befähigt das Unternehmen, die Nachfrage großer Kupferminen in der Provinz, der Stahl- und Lithiumindustrie sowie internationale Aufträge aus Chile und anderen amerikanischen Ländern zu bedienen. Caleras San Juan hat innerhalb von zehn Jahren einen industriellen Wandel vollzogen, Technologien zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks eingeführt und ist das erste zu 100 % in argentinischem Kapital stehende Kalkunternehmen, das eine Zertifizierung nach den drei ISO-Managementsystemen für Qualität, Umwelt sowie Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz erhalten hat.
Derzeit beschäftigt das Unternehmen mehr als 300 Mitarbeiter direkt, die aus den Orten Cienaguita, Divisadero, Pedernal und Los Berros stammen. 22 % von ihnen sind Frauen, die administrative und produktive Aufgaben übernehmen; drei von ihnen bedienen die 44 Meter hohen Öfen mit Temperaturen von über 1.200 Grad Celsius.
Raúl Cabanay zeigte sich bei der Zündungszeremonie zufrieden und erklärte, dass diese Fortschritte die Aktionäre, die Mitarbeiter und die Provinz mit Stolz erfüllten. Er kündigte zudem an, dass in den kommenden Wochen ein neues Investitionsprogramm bekannt gegeben werde.
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