de.wedoany.com-Bericht: Eine Umfrage zeigt, dass 81 % der britischen Befragten den landesweiten Einsatz von KI-(Künstliche Intelligenz)-Verkehrskameras befürworten, um das Verhalten von Fahrern zu überwachen, die während der Fahrt Mobilgeräte wie Handys nutzen.

Diese Technologie zur Bekämpfung von Ablenkung am Steuer wird derzeit in Schottland an zwölf Standorten in einem sechsmonatigen Test erprobt. Ziel des Tests ist es, Daten zur Häufigkeit der Handynutzung während der Fahrt zu sammeln und als Grundlage für künftige Durchsetzungsmaßnahmen zu dienen. Die Umfrage ergab zudem, dass 54 % der Fahrer eine Zunahme von Autofahrern bemerken, die unterwegs ihr Handy nutzen, was darauf hindeutet, dass das Problem weiterhin weit verbreitet ist.
Obwohl die meisten Fahrer angeben, die Nutzung des Handys während der Fahrt zu vermeiden, geben einige zu, es gelegentlich zu tun. Etwa 65 % der Befragten sagten, sie hätten noch nie während der Fahrt ihr Handy benutzt, während andere zugaben, Navigations-Apps zu nutzen (10 %) oder Anrufe anzunehmen und abzulehnen (9 %). Eine Minderheit räumte ein, das Handy im Stau oder bei angehaltenem Fahrzeug zu verwenden, um Benachrichtigungen zu checken, Musik zu wechseln oder sogar Textnachrichten zu senden.
In England drohen Fahrern, die beim Halten eines Handys am Steuer erwischt werden, sechs Strafpunkte und eine Geldstrafe von 200 Pfund. Fahranfänger, die innerhalb von zwei Jahren nach bestandener Prüfung sechs Strafpunkte ansammeln, riskieren den automatischen Führerscheinentzug. Die Studie zeigt auch, dass fast drei Viertel (73 %) der Befragten angeben, Einwände zu erheben, wenn sie sehen, dass ein Fahrer während der Fahrt das Handy benutzt.
Greg Wilson, Kfz-Versicherungsexperte und CEO von Quotezone.co.uk, erklärte, dass die Handynutzung während der Fahrt nach wie vor eine der gefährlichsten Ablenkungen im Straßenverkehr sei. Er wies darauf hin, dass Fahrer angesichts der Tests von KI-Kameras zur Erkennung von Verstößen in den kommenden Jahren mit einer strengeren Durchsetzung rechnen sollten. Eine Verurteilung wegen Handynutzung könne zu sechs Strafpunkten, einer Geldstrafe und höheren Versicherungsprämien führen. Er appellierte an die Fahrer, sich auf das Fahren zu konzentrieren, um Leben, Führerschein und langfristige Fahrtkosten zu schützen. Verkehrssicherheitsexperten empfehlen Fahrern, vor Fahrtantritt Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um Ablenkungen zu minimieren, wie etwa das Handy außer Reichweite zu legen, den „Bitte nicht stören“-Modus zu aktivieren und die Navigationsroute vorab einzugeben.
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