Eiffage-Konsortium erhält Brückenbauauftrag in Deutschland im Wert von 110 Millionen Euro
2026-06-06 15:18
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de.wedoany.com-Bericht: Ein Konsortium unter der Führung von Eiffage (über seine deutschen Tochtergesellschaften Eiffage Infra-Bau und SEH) hat von der Stadt Nürnberg einen Auftrag im Wert von 110 Millionen Euro (ca. 127 Millionen US-Dollar) erhalten, um zwei benachbarte Brücken sowie die dazugehörigen Verbindungsstraßen zu ersetzen.

Zu den Konsortialpartnern gehört Mostostal Kraków. Der Anteil von Eiffage an diesem Auftrag beträgt 95 Millionen Euro.

Das Projekt zielt darauf ab, die bestehenden zweispurigen Brücken zu ersetzen, die derzeit die Anforderungen an Nachhaltigkeit, Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss nicht erfüllen. Die Arbeiten umfassen auch den Bau von Geh- und Radwegen als Teil des gesamten deutschen Infrastruktur-Modernisierungsprogramms.

Laut Eiffage wird die erste Brücke des Projekts den Main-Donau-Kanal überspannen, was erhebliche technische Herausforderungen mit sich bringt. Das Design sieht eine vorgefertigte und vormontierte metallische Einfeldträger-Überbaukonstruktion vor, die per Wassertransport zum Einbauort gebracht wird. Die Brücke ist 105 Meter lang und weist ein elliptisches Bogendesign auf. Die zweite Brücke wird die Autobahn A73 mit einer Länge von 62 Metern überspannen.

Die Bauarbeiten werden neben den bestehenden Strukturen durchgeführt, um den Verkehr nicht zu unterbrechen. Auch die zweite Brücke wird in elliptischer Bogenform und Metallbauweise errichtet, jedoch erfolgt die Montage vor Ort. Die gesamten Arbeiten sollen bis Ende 2030 abgeschlossen sein.

Eiffage erklärte, dass dieser neue Auftrag die Marktposition des Unternehmens in Deutschland weiter stärkt. Das Unternehmen ist derzeit an den laufenden Infrastrukturmodernisierungsarbeiten in Deutschland beteiligt. Eiffage beschäftigt in seinen verschiedenen Geschäftsbereichen in Deutschland insgesamt 9.700 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von 2,8 Milliarden Euro in Deutschland.

Anfang dieses Monats wählte Campus AI Eiffage als Generalunternehmer für das Hochspannungs-Umspannwerk und die gemeinsame Infrastruktur auf dem französischen Campus Fouju aus, mit einem Auftragswert von über 120 Millionen Euro (ca. 139,6 Millionen US-Dollar). Diese Vereinbarung markiert den Start der Betriebsphase des Projekts. Ein von Eiffage Énergie Systèmes geführtes Konsortium ist für die Durchführung der Arbeiten verantwortlich, einschließlich Planung, Engineering, Lieferung, Bau und Inbetriebnahme eines 400-kV/33-kV-Umspannwerks mit einer geplanten Endleistung von 1,4 GW.

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