Schwedisches Unternehmen Epiroc bietet Ericssons 5G-Technologie für Minen über globale Kundencenter an
2026-06-09 16:03
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de.wedoany.com-Bericht: Am 8. Juni gingen Epiroc, ein schwedisches Unternehmen für Bergbauausrüstung und digitale Lösungen, und Ericsson eine globale Partnerschaft ein, um Bergbaukunden über die globalen Kundencenter von Epiroc die LTE- und 5G-Konnektivitätstechnologie von Ericsson anzubieten. Die Zusammenarbeit richtet sich an Untertage- und Tagebauminen und konzentriert sich auf die Bedürfnisse von Bergbauunternehmen nach Automatisierung, Digitalisierung und betrieblicher Effizienzsteigerung.

Epiroc verfügt bereits über ein Produktportfolio in den Bereichen Minenautomatisierung, Situationsbewusstsein, Kollisionsvermeidungssysteme, datengestützte Geräte und Fernarbeit, während Ericsson industrielle drahtlose Konnektivität bereitstellt. Diese Partnerschaft integriert die Kommunikationsnetzwerkkapazität in die Lieferkette digitaler Minenlösungen, sodass Bergbaukunden bei der Einführung von Automatisierungsgeräten, Fernsteuerungssystemen, Flottenkoordination, Personensicherheitsüberwachung und Produktionsdatenrückübertragung die zugrunde liegende drahtlose Netzwerkunterstützung über ein einheitliches Servicesystem erhalten können.

Die Anforderungen an die drahtlose Kommunikation in Minenumgebungen sind deutlich höher als in normalen Büro- oder Verbraucherumgebungen. Untertagegänge, Tagebaugruben, Brechanlagen, Transportwege, Ladebereiche und Kontrollzentren weisen komplexe Geländehindernisse auf, Geräte bewegen sich häufig, und die Arbeitsumgebung stellt höhere Anforderungen an Sicherheit, Stabilität, geringe Latenz und durchgehende Abdeckung. Nach der Einführung von LTE- und 5G-Netzwerken in Minen können diese stabilere Datenkanäle für unbemannte oder personalreduzierte Bohrer, Lader, Muldenkipper, Sensoren, Videoüberwachung und Edge-Computing-Systeme bereitstellen und die Einschränkungen herkömmlicher Wi-Fi- oder verteilter dedizierter Kommunikationssysteme in Bezug auf Abdeckung, Roaming und Kapazität verringern. Für Epiroc ergänzt die Öffnung der Ericsson-Konnektivitätstechnologie über Kundencenter für globale Bergbaukunden die Netzwerkgrundlage in Automatisierungslösungen; für Ericsson bietet die Minenumgebung einen hochwertigen Anwendungsfall für 5G-Privatnetzwerke, industrielle drahtlose und Unternehmensnetzwerkkapazitäten, wobei die Netzwerkleistung direkt mit Produktionssicherheit, Geräteauslastung und Planungseffizienz korreliert werden kann.

Diese Partnerschaft setzt auch die technische Zusammenarbeit beider Unternehmen seit 2018 im Bereich LTE- und 5G-Anwendungen im Bergbau fort. Im Vergleich zu früheren Erkundungen nähert sich diese globale Vereinbarung eher der kommerziellen Bereitstellungsphase, in der Epiroc die Ericsson-Technologie in sein kundenorientiertes Portfolio für Konnektivität und digitale Fähigkeiten integrieren wird.

Die Digitalisierung im Bergbau entwickelt sich von der Automatisierung einzelner Geräte hin zur systemischen Koordination, und Kommunikationsnetzwerke sind zu einer entscheidenden Bedingung für den skalierbaren Betrieb von Automatisierungslösungen geworden. Bei der Einführung von Fernbedienungszentren, autonomen Transportsystemen, Gerätezustandsüberwachungsplattformen und datengesteuerten Produktionsoptimierungstools benötigen Bergbauunternehmen stabile Netzwerke, um Untertage-, Oberflächen- und Cloud-Systeme zu verbinden. Bei unzureichender zugrunde liegender Kommunikationsfähigkeit können fortschrittliche Geräte nur lokal betrieben werden, und Fernsteuerung sowie Echtzeitanalyse können keinen geschlossenen Kreislauf bilden. Die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Epiroc und Ericsson liegt darin, Bergbauausrüstung, Automatisierungssoftware und industrielle drahtlose Konnektivität in einen einzigen Lieferpfad zu integrieren, wodurch die Komplexität für Bergbaukunden bei der separaten Integration von Netzwerkgeräten, Industriesystemen und Automatisierungsplattformen reduziert wird. Für Bergbauunternehmen, die Kupfer-, Eisenerz-, Gold-, Nickel- und Lithiumminen betreiben und den Automatisierungsbetrieb ausweiten möchten, trägt eine einheitliche Konnektivitätsinfrastruktur zur Verbesserung der Produktionskontinuität bei und schafft Netzwerkkapazitäten für die zukünftige Einführung weiterer unbemannter Geräte und intelligenter Planungssysteme.

Die tatsächliche Umsetzung hängt von der Abdeckung der Kundencenter, der Bereitstellung in ersten Minenprojekten, der Validierung in Untertage- und Tagebauszenarien, dem Netzwerkbetriebsmodell und der Integrationseffizienz mit bestehenden Minensystemen ab. Mit zunehmender Automatisierung im Bergbau werden sich LTE und 5G von Kommunikationsergänzungen zu einem integralen Bestandteil der digitalen Bergbauinfrastruktur entwickeln, und kombinierte Lieferungen zwischen Geräteherstellern und Kommunikationstechnologie-Unternehmen werden häufiger werden.

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