de.wedoany.com-Bericht: Das peruanische Ministerium für Energie und Bergbau hat bestätigt, dass im Jahr 2026 voraussichtlich sieben große Bergbauprojekte in die Phase der Mittelausführung eintreten werden. Die Gesamtinvestitionen dieser Projekte belaufen sich auf über 4,365 Milliarden US-Dollar.

Die stellvertretende Bergbauministerin Mayra Figueroa erklärte, dass sich diese Projekte hauptsächlich auf die Regionen Áncash, Arequipa, Pasco und Puno konzentrieren. Darunter hat das Ersatzprojekt für die San Rafael-Zinnmine (Reposición San Rafael), das von der Firma Minsur im Hochland betrieben wird, bereits mit der Umsetzung begonnen. Sie betonte, dass jedes Bergbauprojekt eine nachhaltige Entwicklung fördern, Investitionen und Arbeitsplätze in die Region bringen sowie den Infrastrukturaufbau und die Gemeindeentwicklung vorantreiben könne. Figueroa äußerte sich bei einem Geschäftsfrühstück des Nationalen Bau- und Infrastrukturverbandes (SNCI) zum Thema „Infrastruktur und Bergbau: Schlüssel zur Realisierung von Investitionen und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Perus“.
Unter allen Projekten ist das Optimierungsprojekt Cerro Verde (Optimización Cerro Verde) das mit Abstand größte Investitionsvorhaben. Es befindet sich derzeit in der Phase der detaillierten technischen Planung, die Investitionen belaufen sich auf über 2,1 Milliarden US-Dollar. Das Projekt wird die peruanische Kupferproduktion steigern.
Weitere voraussichtlich startende Projekte sind: das Ersatzprojekt Colquijirca (Reposición Colquijirca) (Kupfer) und das Erweiterungsprojekt Huarón (Ampliación Huarón) (Silber) in Pasco; das Corani-Projekt (Silber) in Puno; das Erweiterungsprojekt Esperanza (Ampliación Esperanza) (Gold) in Arequipa; sowie das Erweiterungsprojekt Huancapetí (Ampliación Huancapetí) (Zink) in Áncash.
Das peruanische Ministerium für Energie und Bergbau hat zudem das Bergbauinvestitionsprojektportfolio für 2026 veröffentlicht. Dieses Portfolio umfasst 66 Projekte, die sich auf 19 Departements verteilen, mit einer Gesamtinvestition von über 64,075 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 1,7 % gegenüber dem im Oktober 2025 aktualisierten Portfolio entspricht. Nach Angaben der Generaldirektion für Bergbauförderung und nachhaltige Entwicklung (DGPSM) des peruanischen Ministeriums für Energie und Bergbau spiegelt dieses Portfolio das Vertrauen des Privatkapitals in die Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit des peruanischen Regulierungsrahmens wider und zeigt auch eine schrittweise Diversifizierung hin zu strategischen Mineralien wie Kupfer und Molybdän, die für die globale Lieferkette sauberer Technologien von entscheidender Bedeutung sind.
In der neuen Version wurden zwei Projekte hinzugefügt: das Integrationsprojekt Atacocha-El Porvenir (Integración Atacocha-El Porvenir) und das Optimierungsprojekt Carahuacra – San Cristóbal (Optimización Carahuacra – San Cristóbal). Das San Gabriel-Projekt wurde entfernt, da es im Dezember 2025 in die Produktionsphase eingetreten ist.
Das Dokument umfasst sieben Kapitel und stellt die technischen Informationen und Hauptmerkmale der Projekte im Portfolio vor, darunter das Startjahr, den Standort, den Projekttyp, die Fortschrittsphase, die Wasserquelle, die Abbaumethode und die abgebauten Mineralien, wobei die Investitionen auf Basis der Kapitalausgaben (Capex) als Referenz dienen. Das Dokument analysiert auch die makroökonomischen Auswirkungen des globalen Kupferangebots und der Kupfernachfrage und bietet detaillierte Informationen zu den 66 Projekten in technischen Tabellen, die den Bergbaurechtsinhaber, die geografische Lage, die Kapitalausgabeninvestitionen, den Lagerstättentyp oder Mineralisierungstyp, die wichtigsten Daten und den aktuellen Status abdecken.
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