de.wedoany.com-Bericht: Chevron und zwei weitere argentinische Schiefergasproduzenten, YPF SA und Pluspetrol SA, werden Verträge zur Lieferung von Rohstoffen für ein Flüssiggasprojekt in Argentinien unterzeichnen, was im Wesentlichen sicherstellt, dass das 3-Milliarden-Dollar-Projekt vorangetrieben werden kann.
Der US-Ölkonzern zielt darauf ab, die Produktion im Vaca-Muerta-Schieferbecken zu steigern, und wird mit dem staatlichen Energieunternehmen YPF SA und dem privaten Energieunternehmen Pluspetrol SA zusammenarbeiten, um Verträge mit der das Projekt leitenden Gasgesellschaft TGS SA zu unterzeichnen. Diese Zusammenarbeit gilt als entscheidend, um Infrastruktur-Engpässe in der boomenden Schieferregion zu vermeiden.
Laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen werden die drei Bohrunternehmen etwa 80 % der Kapazität des Projekts auslasten. Die Unterzeichnung der Verträge ist ein Schritt, der mit der Genehmigung des Projekts durch TGS (der endgültigen Investitionsentscheidung) einhergeht.
Das Projekt wird Erdgas (das größtenteils aus Begleitgas von Ölquellen stammt) in flüssige Produkte wie Butan und Propan umwandeln, die für den Export bestimmt sind. TGS wird einen Teil der 3 Milliarden US-Dollar selbst finanzieren, der Rest wird durch Bankkredite bereitgestellt.
YPF und Pluspetrol lehnten beide eine Stellungnahme ab. TGS und Chevron reagierten nicht sofort auf Anfragen zur Stellungnahme.
Dieses Flüssiggasprojekt ist eines von mehreren Verarbeitungs- und Pipeline-Exportprojekten, die die argentinische Schieferindustrie in den kommenden Jahren zu einem globalen Energieversorger machen sollen.
Chevrons Engagement in Argentinien geht jedoch über dieses Projekt hinaus. Das Unternehmen hat kürzlich beantragt, dem Flaggschiff-Investitionsprogramm von Präsident Javier Milei (einschließlich Steuervergünstigungen) beizutreten, um ein Ölbohrprojekt im Wert von 13,8 Milliarden US-Dollar durchzuführen. Dies markiert einige der bedeutendsten US-Investitionen in Argentinien seit Mileis Amtsantritt.
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