Brasilianische Grupo SADA setzt 21 CNG-Lkw ein, um die Dekarbonisierung der Flotte voranzutreiben
2026-06-11 10:24
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de.wedoany.com-Bericht: Mehrere Unternehmen im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais haben gemeinsam eine kohlenstoffarme Lösung für den Straßengüterverkehr entwickelt. Dieses Modell kombiniert 21 mit komprimiertem Erdgas (GNV) betriebene Lkw von Grupo SADA mit der Pipeline-Betankungsinfrastruktur von Logás. Gasmig liefert das Gas an diese Anlage, während Energia Livre Cemig zertifizierten erneuerbaren Strom für den Betrieb bereitstellt.

Diese Maßnahme dient direkt den Emissionsreduktionszielen von Grupo SADA. Daten zeigen, dass der Straßengüterverkehr rund 25 % der CO₂-Emissionen des Verkehrssektors des Landes ausmacht, während über 90 % der schweren Flotten auf Diesel angewiesen sind. Dieses Projekt festigt und ergänzt den von Grupo SADA im Jahr 2024 gestarteten Dekarbonisierungsplan für schwere Flotten und beweist, dass auf dem Markt bereits wirtschaftlich tragfähige Alternativen zur Emissionsreduktion existieren, ohne die Effizienz des Frachtbetriebs zu beeinträchtigen.

Die Emissionsreduktionswirkung dieser Lösung erstreckt sich über die gesamte Kette: Sie reduziert Emissionen nicht nur während der Fahrzeugnutzung, sondern auch bei der Gaskompression und Betankung, wodurch der ökologische Nutzen der gesamten Logistikkette vergrößert wird. Ein weiteres herausragendes Merkmal ist die Pipeline-Versorgung der Tankstelle, die den Transport des Kraftstoffs per Tankwagen überflüssig macht und den CO₂-Fußabdruck im Betriebsablauf weiter reduziert.

Laut Cemig kann diese Kombination aus Erdgas, effizienter Infrastruktur und erneuerbaren Energien sofortige Umweltvorteile bringen und die Entwicklung nachhaltigerer Logistikmodelle fördern. Die Anlage hat daher die Zertifizierung als „Nachhaltige Tankstelle“ (Selo Posto GNV Sustentável) erhalten.

Rodrigo Pazzini, technischer und kommerzieller Direktor von Gasmig, erklärte, dass die Dekarbonisierung des Schwertransports bereits mit heute verfügbaren kommerziellen Technologien realisierbar sei. Er wies darauf hin, dass die Energiewende den Verkehrssektor abdecken müsse und Erdgas bereits eine wettbewerbsfähige Option zur Emissionsreduktion biete. „In Zukunft wird diese Infrastruktur auch für den verstärkten Einsatz von Biomethan – einem erneuerbaren Kraftstoff aus landwirtschaftlichen und industriellen Abfällen – bereit sein“, sagte er.

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