de.wedoany.com-Bericht: Die britische Stromplanungsbehörde gab am 10. Juni bekannt, dass nach dem reformierten Vergabesystem über 700 Projekten ein Netzanschluss gewährt wurde. Diese Maßnahme könnte jährlich bis zu 40 Milliarden Pfund an Investitionen in saubere Energie freisetzen.

Der National Energy System Operator (NESO) teilte mit, dass diese Zuteilungen nach Abschluss der jüngsten Reformen erfolgten, die das zuvor als Engpass geltende „Windhundverfahren“ beim Netzanschluss ersetzten.
Kayte O’Neill, Chief Operating Officer von NESO, erklärte in einer Stellungnahme: „Diese Vorschläge bieten den Entwicklern die nötige Investitionssicherheit und unterstützen das Wirtschaftswachstum.“
NESO gab an, dass von den 1223 Projekten in der Pipeline bis 2030 bereits 713 Projekten ein Anschlussangebot unterbreitet wurde. Diese umfassen Offshore- und Onshore-Windkraft, Solarenergie, Batteriespeicher, Erdgas und Wasserkraft. Zusammen repräsentieren diese Projekte eine Kapazität von rund 37 Gigawatt.
Gleichzeitig wies NESO darauf hin, dass zur Erreichung des britischen Ziels, den Stromsektor bis 2030 weitgehend zu dekarbonisieren, eine Kapazität von etwa 132 Gigawatt erforderlich sei. Derzeit seien im Land rund 111 Gigawatt installiert.
Laut einer gemeinsamen Erklärung der Energy Networks Association (ENA) und der Netzbetreiber könnten diese Projekte mit dem Ausbau des britischen Systems für saubere Energie jährlich Investitionen in Höhe von bis zu 40 Milliarden Pfund in saubere Energie freisetzen.
Projekte müssen nun strengere Kriterien erfüllen, darunter die Erlangung von Baugenehmigungen, Grundstücksrechte und die Übereinstimmung mit den staatlichen Zielen für saubere Energie, um für einen Netzanschluss in Betracht gezogen zu werden.
Die Verwirklichung des britischen Ziels für 2030 erfordert den Anschluss weiterer erneuerbarer Kraftwerke (wie Wind- und Solarenergie) sowie den Bau tausender Kilometer neuer Übertragungsleitungen.
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