de.wedoany.com-Bericht: Pluspetrol, der Betreiber des Camisea-Projekts, hat den dritten Stern des peruanischen CO₂-Fußabdruck-Programms (Huella de Carbono Perú) erhalten. Diese Auszeichnung wird vom peruanischen Umweltministerium (Minam) an Organisationen verliehen, die nachweisbare Fortschritte bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen erzielt haben.

Diese Anerkennung würdigt die Maßnahmen, die das Unternehmen im Rahmen seines Reduktionsprogramms über mehrere Jahre hinweg umgesetzt hat. Dazu gehören technische und betriebliche Verbesserungen in den Produktionsclustern Pagoreni B und Cashiriari 3 im Dschungel von Cusco, die zur Schließung und Demontage von zwei kontrollierten Abfackelungen führten. Diese Anlagen werden nun nach dem Lean-Cluster-Modell betrieben, einer Betriebsstruktur, die fortschrittliche Technologien, Energieeffizienzsteigerungen und Fernbedienung integriert, um Produktionsprozesse zu optimieren und die Umweltauswirkungen zu reduzieren.
Dank dieser Initiative hat Pluspetrol die Emissionen pro interveniertem Cluster um etwa 90 % gesenkt. Gleichzeitig trägt dies zur Reduzierung des Energie- und Wasserverbrauchs, der Entstehung fester Abfälle sowie der Emissionen aus dem Luft- und Wassertransport bei. Das Lean-Cluster-Projekt ist Teil der Umweltstrategie von Camisea, zu der auch das Energieeffizienzprogramm im Werk Malvinas (jährliche Reduzierung von über 31.000 Tonnen CO₂), das Programm „Grüne Pipelines" (Ductos Verdes) zur Wiederbegrünung von Gebieten entlang der Erdgaspipeline sowie ein Umwelt- und Biodiversitätsüberwachungsprogramm unter Beteiligung der Gemeinden und wissenschaftlicher Forscher gehören.
Das peruanische CO₂-Fußabdruck-Programm (Huella de Carbono Perú) ist ein offizielles Instrument der peruanischen Regierung, das öffentliche und private Organisationen auszeichnet, die Treibhausgasemissionen verwalten und reduzieren. Der dritte Stern wird an Organisationen verliehen, die nicht nur Emissionen messen und berichten, sondern auch durch konkrete Reduktionsmaßnahmen zertifiziert wurden. Im Fall von Pluspetrol ist dieses Ergebnis Teil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses, bei dem das Treibhausgasinventar des Unternehmens bereits nach den strengen internationalen Standards ISO 14064 überprüft wurde.
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