de.wedoany.com-Bericht: Die Häfen von Genua (Ports of Genoa) haben eine Delegation der Freizone Misrata (Misurata Free Zone) empfangen, um den Austausch über die Stärkung der Hafen- und Logistikentwicklung im Mittelmeerraum zu vertiefen. Der Besuch fand im Hauptsitz der Hafenbehörde des Westlichen Ligurischen Meeres (Western Ligurian Sea Port Authority) statt. Die Delegation besichtigte vor Ort den Betrieb des Hafens von Genua, Infrastrukturprojekte sowie die zukünftigen Entwicklungspläne.

Die Veranstaltung war Teil der „Konferenz Genua – Freizone Misrata", die von der Handelskammer Genua (Genoa Chamber of Commerce) initiiert wurde. Während des Besuchs stellten Hafenbeamte den Hafen von Genua sowie den Hafen Savona-Vado (Savona-Vado) vor und betonten dessen Rolle als wichtigstes Logistiktor zwischen Südeuropa und den internationalen Märkten. Die Gespräche konzentrierten sich auf die strategische Lage der Häfen, die Verbesserung der Schienen- und Straßenanbindungen sowie den Ausbau der digitalen Plattform E-port.
Die libysche Delegation wurde auch über den Fortschritt der neuen offenen Wellenbrecheranlage in Genua informiert. Dieses Wellenbrecherprojekt kostet 1,4 Milliarden Euro und wird es dem Hafen nach Fertigstellung ermöglichen, größere Containerschiffe aufzunehmen und seine Position im globalen Handel zu festigen. Die Besucher besichtigten die Fracht- und Passagierterminals in Genua sowie die Werft- und Schiffsreparaturanlagen in Sestri Ponente (Sestri Ponente).
Diese Konferenz ist Teil eines breiteren Dialogs zwischen den maritimen und logistischen Kreisen Genuas und Misratas, bei dem beide Seiten Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen Hafenmanagement, Logistik, Ausbildung und Innovation erkunden. Matteo Paroli (Matteo Paroli), Präsident der Hafenbehörde des Westlichen Ligurischen Meeres, erklärte, der Besuch biete die Gelegenheit, die logistischen Fähigkeiten Genuas und sein Investitionsprogramm für die Infrastruktur in Höhe von 3,6 Milliarden Euro zu präsentieren. Er wies darauf hin, dass eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Häfen an beiden Seiten des Mittelmeers neue Chancen für Logistik, Hafenbetrieb und wirtschaftliche Entwicklung schaffen könne.
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