Brasilianische Genossenschaft investiert 12 Millionen Real in Tilapia-Fabrik mit 20 Tonnen Tageskapazität, Inbetriebnahme im Juli
2026-06-15 17:57
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de.wedoany.com-Bericht: Die brasilianische Aquakulturbranche verzeichnet einen neuen Fortschritt: Eine neue Industrieanlage mit einer täglichen Verarbeitungskapazität von 20 Tonnen Tilapia wird bald im Bundesstaat Espírito Santo in Betrieb genommen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 12 Millionen Real, und das Projekt wird von der ländlichen Unternehmergenossenschaft Domingos Martins (Coopram) geleitet. Die Anlage wird nicht nur die Tilapia-Verarbeitungskapazität erheblich steigern, sondern auch darauf abzielen, die Familienlandwirtschaft durch Industrialisierung zu stärken, Arbeitsplätze zu schaffen und die Genossenschaft auf dem Weg zu einem nationalen Tilapia-Produktionszentrum voranzubringen.

Die neue Fabrik wird im Juli offiziell eröffnet. Die anfängliche tägliche Verarbeitungskapazität beträgt 5 Tonnen, aber die Kapazität für eine Vollauslastung von 20 Tonnen pro Tag ist bereits vorbereitet. Diese Investition ist eines der größten Projekte der jüngsten Zeit in der Aquakulturbranche des Bundesstaates und wird voraussichtlich das Angebot an Tilapia-Produkten auf dem Markt deutlich erhöhen. Das Projekt verbessert den Industrialisierungsgrad der Produktionskette, trägt zur Stärkung des Einflusses der Genossenschaft auf lokaler und nationaler Ebene bei und fördert die Entwicklung von Tilapia-Produkten mit Mehrwert, wie Tilapia-Burger, Fischbällchen, Tilapia-Pasteten sowie verarbeitete und verpackte Einzelhandelsstücke.

Die Genossenschaft Coopram vereint derzeit Hunderte von ländlichen Produzenten. Neben der Aquakultur sind ihre Mitglieder auch in der Produktion von Kaffee, Bohnen, Honig, Gewürzen, Avocados, Obst und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen tätig. Der Vorsitzende der Genossenschaft, Darli José Schaefer, erklärte, dass das Wachstum dieser Branche direkt auf den Zusammenhalt der Produzenten und die in den letzten Jahren aufgebaute kollektive Struktur zurückzuführen sei. Die Tilapia-Produktion habe sich von einem ergänzenden Familieneinkommen zu einem stabilen Geschäft und einer stabilen Einkommensquelle entwickelt.

Derzeit sind etwa 150 Genossenschaftsmitglieder direkt an der Tilapia-Produktion beteiligt. Der Ausbau der neuen Anlage wird voraussichtlich sofort rund 30 direkte Arbeitsplätze schaffen, in den kommenden Jahren könnten es über 100 neue Stellen sein. Darüber hinaus werden indirekte Arbeitsplätze in den Bereichen Transport, Logistik, Lieferanten, technische Unterstützung und anderen Bereichen entstehen. Experten bewerten, dass dieses Modell, das Familienproduktion, Kooperativismus und industrielle Investitionen kombiniert, zu einem nationalen Referenzbeispiel werden könnte, insbesondere in Regionen, in denen kleine Produzenten auf organisierte Lieferketten angewiesen sind, um größere Märkte zu erschließen. Die brasilianische Tilapia-Produktion ist in den letzten Jahren kontinuierlich stark gewachsen. Die Umsetzung dieses Projekts markiert einen neuen Abschnitt der Professionalisierung, Industrialisierung und nachhaltigen Entwicklung in der brasilianischen Aquakulturbranche.

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