de.wedoany.com-Bericht: Die kanadische PMET Resources Inc. (TSX: PMET, ASX: PMT) hat am 14. Juni 2026 die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie zur Raffination für das zu 100 % eigene Lithiumprojekt Shaakichiuwaanaan in der Region Eeyou Istchee James Bay in der kanadischen Provinz Québec veröffentlicht. Die Studie bestätigt einen potenziellen, wertsteigernden Raffinationsweg, bei dem vor Ort produzierter Spodumenkonzentrat mithilfe des ALi®-Drucklaugungsverfahrens der Primero Group in batteriegeeignetes Lithiumcarbonat umgewandelt werden kann. Labortests im kleinen Maßstab zeigten, dass das mit diesem Verfahren hergestellte Lithiumcarbonat eine Reinheit von 99,8 % erreicht.
PMET Resources ist ein auf die Lithiumerschließung spezialisiertes Unternehmen, dessen Flaggschiffprojekt Shaakichiuwaanaan in einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2025 bereits seine Ressourcengröße und Kostenvorteile bestätigt hat. Die nun abgeschlossene Machbarkeitsstudie bewertete sieben Verarbeitungsoptionen und wählte schließlich das ALi®-Verfahren von Primero als bevorzugten Weg. Dieses Verfahren bietet gute wirtschaftliche Potenziale, hohe logistische Vorteile und ein geringes technisches Risiko und steht im Einklang mit dem Unternehmensziel einer nachhaltigen Entwicklung durch umweltfreundliche Verarbeitung.
Darüber hinaus weist die Studie darauf hin, dass eine wertsteigernde Verarbeitung vor Ort in Kombination mit einer elektrifizierten Kalzinierung unter Nutzung der reichlich vorhandenen, kostengünstigen erneuerbaren Energie in Québec die Kohlenstoffintensität weiter senken und die Effizienz der Lieferkette für Batteriematerialien verbessern könnte. Frederic Mercier-Langevin, Chief Operating Officer von PMET Resources, erklärte, dass die Umwandlung von Spodumenkonzentrat in wertsteigernde, batteriegeeignete Lithiumchemikalien am Minenstandort von den niedrigeren Kosten und dem geringeren CO2-Fußabdruck des Verfahrens durch die Nutzung von Hydro-Québec profitieren könne, und dass das Einsparpotenzial in der Logistik enorm sei. Das Unternehmen gab an, dass die Raffinationsstrategie vor Ort eine langfristige, schrittweise Wachstumschance darstelle und für die aktuelle Entwicklung des in der Machbarkeitsstudie 2025 skizzierten Basisprojekts für Spodumenkonzentrat nicht zwingend erforderlich sei.
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