de.wedoany.com-Bericht: Drei Forschungseinrichtungen in der spanischen Region Extremadura – das Zentrum für fortgeschrittene Technologien der Extremadura (CETA-CIEMAT), das Iberische Zentrum für Energiespeicherforschung (CIIAE) und das Supercomputing-Zentrum der Extremadura (Computaex) – haben einen Kooperationsrahmenvertrag unterzeichnet. Geplant ist die gemeinsame Förderung von Forschungs- und Innovationsprojekten im Bereich der Energiespeicherung durch den Einsatz fortschrittlicher wissenschaftlicher Berechnungs- und Simulationstechnologien.

Zu den Schwerpunkten der Zusammenarbeit gehören die Entwicklung neuer Materialien und Technologien für die Energiespeicherung, die Optimierung von Energiesystemen sowie die Förderung digitaler Prozesse im Zusammenhang mit der Energiewende. Das Projekt vereint die experimentellen Fähigkeiten, fortschrittlichen Modellierungstechniken und Supercomputing-Ressourcen der beteiligten Einrichtungen, um zentrale Herausforderungen in den Bereichen Speichereffizienz und Energiespeichertechnologie zu bewältigen.
Der Kooperationsrahmen wurde gemeinsam von CETA-CIEMAT, Fundecyt-Pctex und Computaex unterzeichnet. Der Vertragstext wurde am 25. April im spanischen Staatsanzeiger (BOE) veröffentlicht. Das CIIAE ist über seine Verwaltungseinheit Fundecyt-Pctex beteiligt. Als erster Schritt der Zusammenarbeit fand im Supercomputing-Zentrum der Extremadura ein Arbeitstreffen der Vertreter der drei Einrichtungen statt. Zu den Teilnehmern gehörten José Miguel Franco Valiente, Direktor von CETA-CIEMAT, José Luis Canito, Geschäftsführer von Fundecyt-Pctex, sowie Juan Antonio Rico, Geschäftsführer von Computaex. Auch Leiter und Forscher des CIIAE aus den Bereichen Wasserstoff, Wärmespeicherung und Atomsimulation von Energiematerialien nahmen teil – diese Fachrichtungen gelten als die technologischen Bereiche, in denen die wissenschaftliche Zusammenarbeit voraussichtlich zuerst beginnen wird.
Am Tag des Treffens fand auch die erste Sitzung des gemeinsamen Lenkungsausschusses des Abkommens statt. Dieser Ausschuss wird für die Koordinierung der vereinbarten Maßnahmen und die Entwicklung von Kooperationsmechanismen zwischen den beteiligten Zentren zuständig sein. Darüber hinaus ist im Rahmen des Abkommens die Einrichtung einer gemischten Arbeitsgruppe aus Wissenschaftlern und technischem Personal der drei Parteien geplant. Diese Gruppe soll neue Forschungsrichtungen vorantreiben, Finanzierungsmöglichkeiten identifizieren und die gemeinsame Beteiligung der drei Parteien an nationalen und internationalen Forschungs- und Innovationsprojekten fördern.
Das konkrete Ziel der Zusammenarbeit ist die gemeinsame Nutzung experimenteller, simulations- und supercomputing-basierter Ressourcen zur Entwicklung und Validierung von Lösungen für Energiespeicheranwendungen. Die Arbeitsbereiche umfassen neue Materialien, Energiespeichertechnologien, die Effizienz von Energiesystemen sowie digitale Prozesse im Zusammenhang mit der Energiewende. Das Abkommen umfasst auch Aktivitäten in den Bereichen Fachausbildung, Wissenstransfer und Wissenschaftskommunikation. Geplant ist zudem die Zusammenarbeit mit Studierenden der Universität Extremadura im Rahmen akademischer Arbeiten, die sich auf die Forschungsschwerpunkte des Abkommens beziehen.
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