de.wedoany.com-Bericht: Unifrango S/A investiert über 20 Millionen Real aus eigenen Mitteln, um die nächste Phase der Erweiterung seines Distributionszentrums in der Stadt Apucarana im Bundesstaat Paraná voranzutreiben. Die Bauarbeiten sind zu 50 % abgeschlossen, die Fertigstellung und Eröffnung ist für September dieses Jahres geplant. Dann wird das Distributionszentrum über 4.000 zusätzliche Palettenplätze verfügen, die Gesamtlagerkapazität für Tiefkühl-, Kühl- und Trockenprodukte wird 24.000 Plätze erreichen. Damit wird es das zweitgrößte Distributionszentrum in Paraná und eines der zehn größten in Brasilien sein. Diese Erweiterung verdreifacht die ursprüngliche Kapazität von 8.000 Plätzen bei der Inbetriebnahme im Jahr 2013. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung feiert Unifrango auch sein 25-jähriges Firmenjubiläum.
Dies ist die dritte Erweiterung der Lagerkapazität dieses Distributionszentrums seit 2020. Hugo Bongiorno, Präsident von Unifrango, erklärte, dass durch die Reinvestition ausschließlich aus dem operativen Gewinn und ohne Abhängigkeit von Bankdarlehen die Betriebskapazität um 20 % erweitert werde, wobei die Einnahmen des Distributionszentrums voraussichtlich ebenfalls um 20 % steigen werden. Bongiorno wies darauf hin, dass die Nachfrage nach Lagerdienstleistungen auf dem Weltmarkt stetig wachse. Das Distributionszentrum in Apucarana liege strategisch günstig im „Herzen des Bundesstaates Paraná" und biete Vorteile für die Versorgung von Aktionären und Geschäftspartnern. Er führte weiter aus, dass diese Erweiterung mit dem Branchenwachstum Schritt halte; die Branche investiere kontinuierlich, um mehr Lagerraum zu schaffen und die Flexibilität zu erhöhen, um die Anforderungen von Kunden im Tiefkühl-, Kühl- und Trockenbereich zu erfüllen, sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel, da die Anlage über bewegliche Basen verfüge.
Laut Roberto Pelle, dem Expansionsmanager des Unternehmens, bestehen derzeit 30 % bis 40 % der im Zentrum gelagerten Produkte aus Nicht-Tierproteinen, darunter Orangensaft, Açaí-Fruchtfleisch, Margarine und pflanzliche Öle. Er erwähnte, dass die strategische Lage dieser Einheit – in der Nähe mehrerer Fernstraßen und nahe einer Eisenbahnlinie – einer der Schlüsselfaktoren für die Entscheidung zur Erweiterung gewesen sei. Während der Genehmigung für den Bau eines Multimodalterminals werde der Betrieb des Distributionszentrums über den Straßentransport abgewickelt und an das Multimodalterminal in Cambé angebunden. Pelle verriet, dass Unifrango S/A sein Geschäft auf den Einzelhandel ausgeweitet habe und mit kleinen Lastwagen ausliefere. Zudem werde derzeit die Einrichtung von Lagerkapazitäten für Trockenprodukte für den Tierfutter- oder Heimtierbedarf geprüft, um der hohen Nachfrage in diesem Bereich gerecht zu werden.
Das gesamte Erweiterungsprojekt mit einem Investitionsvolumen von über 20 Millionen Real umfasst Fundamentarbeiten, Brandschutzsysteme, Genehmigungsverfahren, Straßenbelag und den Bau von Technikräumen. Pelle wies darauf hin, dass die Baukosten pro Palettenplatz von anfänglich 2.500 Real auf nunmehr 5.000 Real gestiegen seien. Das Distributionszentrum verfüge über eine hochautomatisierte, moderne technische Struktur, beispielsweise die Verwendung von Kältemitteln, die die Umwelt weniger belasten als Ammoniak. Darüber hinaus optimiere das Unternehmen die Betriebskosten durch Eigenstromerzeugung und die Nutzung der „Netto-Null-Netz"-Technologie (Grid Zero), um sicherzustellen, dass die gesamte selbst erzeugte Energie verbraucht werde. Das Unternehmen habe zudem bis 2029 wettbewerbsfähige Stromabnahmeverträge mit Energieversorgern abgeschlossen und ein Kraft-Wärme-Kopplungssystem implementiert, um die Energieeffizienz weiter zu steigern.
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