Kanada hat neue Subventionen für die Kernenergie im Wert von rund 450 Millionen Dollar angekündigt. Unter anderem sollen dabei auch Gelder umverteilt werden, die von industriellen Treibhausgasemittenten eingezogen werden. Damit hofft die Regierung, die Energiesicherheit und -zuverlässigkeit zu verbessern.
Ottawa wird AtkinsRéalis (ehemals SNC-Lavalin Group) über vier Jahre ein Darlehen in Höhe von 304 Millionen kanadischen Dollar zur Verfügung stellen, um die Entwicklung und Modernisierung des neuen kanadischen Deuterium-Uran-Kernreaktors (CANDU) zu finanzieren, sagte Jonathan Wilkinson, Kanadas Minister für Energie und natürliche Ressourcen, auf einer Pressekonferenz.
Ein führender Kritiker der Atomenergie meint jedoch, dass die neuen Subventionen bei weitem nicht ausreichen würden, um die neuen Entwürfe einsatzbereit zu machen, und dass es Jahre, wenn nicht sogar ein Jahrzehnt oder länger dauern werde, bis sie soweit seien.








