Rhenus baut neues Umschlagzentrum in Dortmund, Inbetriebnahme 2027
2026-06-21 15:32
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de.wedoany.com-Bericht: Die Rhenus Trucking GmbH hat die Genehmigung für den Bau eines neuen Umschlagzentrums in Dortmund erhalten. Die Anlage wird den bestehenden Standort in Unna ersetzen und soll 2027 in Betrieb gehen. Mit diesem Projekt möchte das Unternehmen seine Infrastruktur modernisieren und die Prozesse für Stückgut und Linienverkehre weiter optimieren.

Dieses Umschlagzentrum ist ein besonderes Projekt für Rhenus: Es ist die erste Anlage in Deutschland, die das Unternehmen vollständig eigenständig plant und umsetzt, mit dem Ziel, Gebäude und Prozesse strikt an den eigenen betrieblichen Anforderungen auszurichten. Die Planung umfasst rund 11.000 Quadratmeter Umschlagfläche, etwa 100 Tore sowie optimierte Cross-Docking- und Materialflussprozesse. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen, die ersten Flächen sind vorbereitet.

Die neue Anlage wird vor allem die Betriebseffizienz steigern und gleichzeitig hohe Sicherheitsstandards erfüllen. Für die Handhabung sensibler Güter entspricht die Infrastruktur internationalen Sicherheitsanforderungen, darunter kontrollierte Zugangssysteme und gezielte Sicherheitskonzepte in den Betriebsabläufen.

Neben Effizienz und Sicherheit spielt auch Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Geplant sind mehrere Maßnahmen zur Reduzierung von Energieverbrauch und Emissionen, darunter eine Photovoltaikanlage, Wärmepumpenlösungen sowie ein Retentionsdach. Angestrebt wird eine hohe BREEAM-Zertifizierung.

Der Standort Dortmund bietet netzwerktechnische Vorteile, da er an wichtige Verkehrsadern angebunden ist. Über die Autobahnen A1 und A45 sind Nord-Süd-Verbindungen möglich, während die A2 und A44 wichtige Ost-West-Routen erschließen. Dies ermöglicht eine effizientere Routenplanung und eine bessere Integration in bestehende Transportlinien.

Der neue Standort wird als direkte Aufwertung des bestehenden Betriebs in Unna umgesetzt. Die Mitarbeiter werden vollständig nach Dortmund verlegt, sodass das vorhandene Fachwissen erhalten bleibt. Auf diese Weise verbindet Rhenus die Modernisierung der Infrastruktur mit betrieblicher Kontinuität.

Darüber hinaus kündigte die Rhenus-Gruppe während des offiziellen Besuchs von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Usbekistan die Modernisierung des bestehenden Logistikzentrums in Andijon an, um die lokale Präsenz zu erweitern. Der Staatsbesuch des Bundespräsidenten markiert die zunehmende wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Usbekistan. Vor diesem Hintergrund leistet Rhenus mit dem Andijon-Projekt einen konkreten Beitrag: Das Unternehmen stärkt die moderne Logistikinfrastruktur in Usbekistan und hilft, stabile Handelswege auf der transkaspischen Transportroute zu erschließen.

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