de.wedoany.com-Bericht: Der Arbeitgeberverband der Mexikanischen Republik (COPARMEX) reiste kürzlich zu einem Arbeitsbesuch nach Frankreich und Belgien, um die Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Internationalisierung der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) des Landes zu stärken. Im Rahmen der Reise fanden mehrere Treffen mit Wirtschaftsorganisationen, europäischen Institutionen, Regierungsbehörden und Führungspersönlichkeiten des Technologie-Ökosystems statt.

Die vom nationalen Vorsitzenden der Organisation, Juan José Sierra, geführte Delegation führte in Paris und Brüssel insgesamt über ein Dutzend strategische Gespräche, deren Kern darin bestand, für mexikanische KMU Chancen in den Bereichen Investitionen, Handel und Talentförderung zu schaffen.
Das jährliche Handelsvolumen zwischen Mexiko und der EU übersteigt 100 Milliarden Euro, und die kumulierten ausländischen Direktinvestitionen aus Frankreich belaufen sich auf über 10 Milliarden US-Dollar. COPARMEX ist der Ansicht, dass diese Zahlen zeigen, dass die Beteiligung mexikanischer Unternehmen am europäischen Markt noch erheblich ausbaufähig ist.
Im Rahmen des Paris-Programms führte die Delegation Gespräche mit der auf die Finanzierung von KMU spezialisierten Einrichtung Bpifrance sowie mit FEDECÁMARAS, um die Einrichtung eines bilateralen mexikanisch-venezolanischen Ausschusses zur Stärkung der Wirtschaftszusammenarbeit zu prüfen. Die Delegation tauschte sich zudem mit Vertretern von MEDEF International, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie Experten für das duale Ausbildungssystem aus, analysierte konkrete Mechanismen zur Förderung des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz in KMU und teilte praktische Erfahrungen mit dem mexikanischen dualen Ausbildungsmodell, von dem bereits über 14.500 junge Menschen profitiert haben.
In Brüssel traf COPARMEX mit BusinessEurope zusammen, das über 20 Millionen Unternehmen aus 36 Ländern vertritt, und erörterte schwerpunktmäßig die Chancen, die sich aus dem modernisierten umfassenden Abkommen zwischen Mexiko und der EU ergeben. Die Delegation nahm auch an Gesprächen mit dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss, MexChamEU und den diplomatischen Vertretern Mexikos bei der EU teil, um die Mechanismen zur Internationalisierung von Unternehmen zu stärken. Im Rahmen dieses Arbeitsbesuchs nahm COPARMEX auch an der wichtigen europäischen Technologiemesse VivaTech 2026 teil und knüpfte Kontakte zu Start-ups und Innovationszentren, die sich auf Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und betriebliche Technologieanwendungen konzentrieren. Die Delegation besuchte die internationalen Referenzinstitutionen für technische Ausbildung und Unternehmertum, École 42 und Station F, um Betriebsmodelle kennenzulernen, die zur Verbesserung des mexikanischen Innovationsökosystems beitragen können.
COPARMEX wies darauf hin, dass diese Treffen neue Kooperationsräume für mexikanische Unternehmen mit Regierungen, Wirtschaftsorganisationen und europäischen Institutionen eröffnet haben, um die Wettbewerbsfähigkeit mexikanischer Unternehmen zu steigern und ihre Beteiligung an internationalen Märkten, insbesondere in den Bereichen Innovation, Technologie und wirtschaftliche Entwicklung, auszuweiten.
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