de.wedoany.com-Bericht: Das Bauprojekt des Bledisloe-Nord-Terminals im Hafen von Auckland (Port of Auckland) hat einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Die erste Fertigteilplatte wurde verlegt, was den Beginn der letzten Bauphase des neuen Terminals markiert.

In der Phase der Brückendecksverlegung werden insgesamt 290 Fertigbetonplatten installiert, von denen etwa die Hälfte vor Ort gegossen und die andere Hälfte extern vorgefertigt und dann zur Installation angeliefert wird. Nach Abschluss der Konstruktion wird diese die Fähigkeit besitzen, Schiffe zum Anlegen aufzunehmen.
Als erster Mehrzweckterminal für große Schiffe in Auckland ist das Bledisloe-Nord-Terminal Teil des 200-Millionen-US-Dollar-Investitionsprogramms für die Hafeninfrastruktur von Auckland. Die Bauarbeiten werden von der Firma HEB durchgeführt; in der ersten Phase wurden bereits 242 Pfähle als Stützen für das Brückendeck gerammt, wobei mehr als 3.800 Kubikmeter Beton verbraucht wurden.
Nach der Installation der Fertigteilplatten wird HEB weitere etwa 2.580 Kubikmeter Beton auf die Platten gießen, um das Terminaldeck zu bilden. Anschließend werden Schiffsausrüstungen wie Fender und Poller sowie die begleitenden Serviceeinrichtungen des Terminals installiert.
Das Projekt erhielt im August 2025 eine Schnellverfahrensgenehmigung; im gleichen Zeitraum wurde auch das Erweiterungsprojekt Fergusson North genehmigt. Letzteres soll voraussichtlich nach Fertigstellung des Bledisloe-Nord-Terminals starten und wird das nächste Schwerpunktprojekt des Hafens.
Das Bledisloe-Nord-Terminal und das von der Firma Hawkins gebaute internationale Kreuzfahrtterminal Te Waharoa sollen beide offiziell im März 2027 eröffnet werden. Der Geschäftsführer des Hafens von Auckland, Roger Gray, erklärte, dieser Meilenstein sei von großer Bedeutung für Auckland, und die Investition werde das Wirtschaftswachstum durch den Ausbau der Kreuzfahrttourismus- und RoRo-Frachtkapazitäten stützen. Er wies zugleich darauf hin, dass vom Einreichen des Genehmigungsantrags bis zur Fertigstellung des Projekts nur zwei Jahre vergangen seien und die Schnellverfahrensgesetzgebung ein entscheidender Faktor für die Verkürzung des Lieferzeitraums gewesen sei.





















