KDDI und NTT DOCOMO bringen diesen Sommer gemeinsam 5G-mmWave-Repeater auf den Markt
2026-06-23 13:38
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Die japanischen Mobilfunkbetreiber KDDI und NTT DOCOMO haben gemeinsam die Entwicklung eines 5G-mmWave-Shared-Repeaters angekündigt, der die Signale beider Betreiber gleichzeitig weiterleiten kann. Das von Kyocera hergestellte Gerät soll in diesem Sommer im Ueno-Park in Tokio einem Feldtest unterzogen werden.

KDDI und NTT DOCOMO bringen gemeinsamen Repeater für 5G-mmWave-Abdeckung auf den Markt

Die 5G-Kommunikation nutzt die breite Bandbreite des Millimeterwellenbereichs für ultraschnelle und hochkapazitive Übertragungen. Allerdings breiten sich Millimeterwellen geradlinig aus und werden leicht durch physische Hindernisse blockiert, sodass traditionell eine große Anzahl von Basisstationen erforderlich ist, um eine durchgehende Abdeckung zu gewährleisten. Zuvor hatte KDDI im Dezember 2024 eine drahtlose Weiterleitungstechnologie entwickelt, die durch die Weiterleitung von Basisstationssignalen zwischen Gebieten eine durchgehende Abdeckung ermöglicht und sich auf stark frequentierte Bereiche wie Nishishinjuku in Tokio und die Umgebung des Bahnhofs Takanawa Gateway konzentrierte. DOCOMO trieb gleichzeitig die mmWave-Abdeckung in Unterhaltungsstätten wie Sportstadien voran. Die Entwicklung des gemeinsamen Repeaters zielt darauf ab, die bisher von den einzelnen Betreibern unabhängig vorangetriebenen Abdeckungsbemühungen zu vereinheitlichen und den Ausbau zu beschleunigen.

Der entscheidende Durchbruch des Repeaters liegt in seiner Multi-Betreiber-Kompatibilität. Herkömmliche Repeater unterstützen nur die Signale eines einzelnen Betreibers. Kyocera integrierte Filter und Verstärker in einer gemeinsamen Konfiguration innerhalb des vorhandenen Gerätegehäuses, sodass ein einzelnes Gerät gleichzeitig die mmWave-Signale von KDDI und DOCOMO weiterleiten kann. Der Repeater ist mit einer Funktion ausgestattet, die die Signale der einzelnen Betreiber erkennt und automatisch die optimale Antennenfläche auswählt, wodurch eine Verschlechterung der Kommunikationsqualität aufgrund von Unterschieden in der Eingangssignalrichtung und -stärke verringert wird. Im Vergleich zur Installation separater Geräte für jeden Betreiber kann diese Lösung die Installationskosten und den physischen Platzbedarf erheblich reduzieren.

Der Repeater ermöglicht zudem eine autonome Bereichsbildung. Die Antenne des Geräts kann dynamisch zwischen der Spenderseite (Empfang von Basisstationssignalen) und der Dienstseite (Übertragung von Signalen an die Nutzer) umschalten, ohne dass eine manuelle Anpassung der Antennenrolle und -ausrichtung erforderlich ist, was die Installationsflexibilität erheblich erhöht. Die Geräte sind in einer Mesh-Topologie miteinander verbunden. Nach Erkennung einer Signalverschlechterung von Basisstationen und anderen Repeatern können sie sofort den optimalen Weiterleitungspfad berechnen und umschalten, um Signalblockaden durch Umweltveränderungen wie Gebäude, Bäume oder große Lastwagen zu bewältigen. Die Abmessungen des Repeaters betragen 216 mm x 216 mm x 246 mm bei einem Gewicht von nur 4,9 kg, was einer Reduzierung von etwa 70 % gegenüber herkömmlichen mmWave-Basisstationen in Größe und Gewicht entspricht. Er kann an vorhandener Infrastruktur wie Straßenlaternen installiert werden, wodurch die Auswirkungen auf die Umwelt und das Stadtbild verringert werden.

Der Feldtest wird im Ueno-Park in Tokio durchgeführt. Die Betreiber werden im Park gemeinsame Repeater installieren, die die Signale der mmWave-Basisstationen von KDDI und DOCOMO weiterleiten. Die Tests umfassen die Bewertung der Bereichserweiterungseffekte im 28-GHz-Band (Abdeckungsbereich, Kommunikationsqualität, Datenrate usw.), die Leistung der autonomen Bereichsbildung und Pfadoptimierung bei Umweltveränderungen sowie betriebliche Vorteile wie Gerätekosten und Installationseffizienz, um die Machbarkeit einer zukünftigen kommerziellen Bereitstellung zu bewerten.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com