Musashi AI präsentiert auf der Automate in Chicago sein Cendiant-Prüfsystem der zweiten Generation
2026-06-23 16:08
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de.wedoany.com-Bericht: Musashi AI wird auf der Automate-Messe in Chicago (22. bis 25. Juni) die kommerzielle Konfiguration seines Cendiant-Prüfsystems der zweiten Generation (Gen 2) sowie eine aktualisierte Version der Cendiant Quality Insights-Software vorstellen.

Vor Ort wird Musashi AI demonstrieren, wie seine Deep-Learning-Modelle, die Active i-Software und die maßgeschneiderte eingebettete Steuerungsarchitektur eine schnellere Bereitstellung, einfachere Wartung und eine breitere Einführung von KI-gestützter Prüfung in Fertigungsumgebungen ermöglichen. Frühere Systeme von Musashi AI wurden oft kundenspezifisch für bestimmte Anwendungen entwickelt. Das Gen 2-System hingegen bietet eine standardisierte, KI-gesteuerte Plattform für die automatische optische Prüfung, die mit Teilen unterschiedlichster Größe kompatibel ist – von kleinen Präzisionskomponenten bis hin zu Autotüren. Die modulare Architektur ist für verschiedene Fertigungsszenarien ausgelegt und reduziert gleichzeitig den Engineering-Aufwand, die Komplexität der Bereitstellung und die Gesamtsystemkosten. Kern des Gen 2-Systems ist die Deep-Learning-Software Active i von Musashi AI, die mehrere neuronale Netzwerkarchitekturen in einem einzigen Prüfablauf vereint. Ziel ist es, die Fehlererkennungsfähigkeiten zu verbessern und die Datenmenge zu reduzieren, die das System vor der Inbetriebnahme benötigt. Active i wurde entwickelt, um den hohen Bedarf an Datensätzen und Anwendungsmodelltraining zu senken, der normalerweise für die Bereitstellung traditioneller industrieller KI-Prüfsysteme erforderlich ist. Durch die Integration verschiedener neuronaler Netzwerkmethoden kann die Software mit weniger Trainingsdaten Fehler identifizieren und klassifizieren, während die Prüfgenauigkeit erhalten bleibt. Gen 2 verwendet einen zweistufigen Prüfprozess: In der ersten Stufe werden Bereiche mit hoher Fehlerwahrscheinlichkeit im Bauteil lokalisiert, in der zweiten Stufe werden nur diese Bereiche detailliert analysiert. Dieses Verfahren zielt darauf ab, die Rechenlast zu reduzieren, die Modelltrainingszeit zu verkürzen und die Prüfkonsistenz über verschiedene Anwendungen hinweg zu verbessern. Die Prüfgenauigkeit des Systems beträgt 50 Mikrometer, sodass solche winzigen Anomalien ohne Vergrößerung erkannt werden können; die nominelle Fehlererkennungsrate liegt bei über 99 %. Da das Modell bereits mit nur 20 bis 30 fehlerfreien Mustern zu lernen beginnen kann, erfordert die Inbetriebnahme neuer Prüfanwendungen voraussichtlich weniger Datenerfassung und Engineering-Aufwand als bei herkömmlichen KI-Prüfsystemen.

Die neueste Version der Cendiant Quality Insights-Software bietet mehrere neue Funktionen, die Herstellern helfen sollen, Prüfdaten in ihren Produktionsworkflows zu nutzen. Die Edge-Zugriffsfunktion ermöglicht es Bedienern, Prüfergebnisse, Bilder und Arbeitsabläufe direkt auf Industriedisplays in der Produktion einzusehen, ohne dass ein separater Computer oder eine separate Anmeldung erforderlich ist. Die mobile Geräteunterstützung erlaubt Qualitäts- und Ingenieurteams den sicheren Zugriff auf Systeminformationen über Apple- oder Android-Geräte. Die Mehrsprachigkeit umfasst derzeit Englisch und Japanisch, weitere Sprachen sind geplant. Die Unternehmenskonnektivität ermöglicht über APIs die Integration mit ERP-, MRP-, MES- und QMS-Plattformen, um den Datenaustausch zu verbessern und manuelle Eingaben zu reduzieren. Im Bereich der verbesserten Sicherheit integriert das Gen 2-System verschlüsselte Kommunikation, rollenbasierte Zugriffskontrolle und kontinuierliche Überwachung, um die Cybersicherheitsanforderungen in der Fertigung zu erfüllen.

Musashi AI wird am Stand auch seine maßgeschneiderte eingebettete Steuerungsplatine vorstellen, die die in Prüfsystemen übliche PLC-Industrie-PC-Architektur ersetzt. Das Unternehmen gibt an, dass diese Architektur darauf abzielt, die Systemintegration zu vereinfachen, die Hardware-Komplexität zu reduzieren, die Wartbarkeit zu verbessern und zukünftige Erweiterungen der Gen 2-Plattform zu unterstützen. Am Stand 3837 können Besucher das Gen 2-Prüfsystem und die neueste Version der Cendiant Quality Insights-Software besichtigen und mit den Ingenieuren und Automatisierungsexperten von Musashi AI über KI-gestützte Qualitätssicherungsanwendungen diskutieren. Die Live-Demonstrationen werden zeigen, wie das Unternehmen die automatisierte Qualitätskontrolle standardisiert, um die bisher oft kundenspezifischen Prüfsystemprojekte zu ersetzen.

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