Hafenbehörde von Teneriffa investiert 158.000 Euro in Upgrade des Leuchtturm-Überwachungssystems
2026-06-24 10:19
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de.wedoany.com-Bericht: Die Hafenbehörde von Santa Cruz de Tenerife (Autoridad Portuaria de Santa Cruz de Tenerife) rüstet das Fernüberwachungssystem von 13 Leuchttürmen in ihrem Zuständigkeitsbereich auf und führt prädiktive intelligente Technologien ein, um Störungen frühzeitig zu erkennen.

Das bisherige Fernüberwachungssystem konnte nur nach dem Auftreten von Anomalien oder Störungen Alarm schlagen. Die Modernisierung zielt darauf ab, die grundlegenden Dienste der maritimen Sicherheit aufzuwerten. Leuchttürme und andere Navigationshilfen bieten Schiffen Orientierung und tragen zu sichereren Fahrten bei.

Die Entwicklung des Upgrades wurde an die auf Künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge und Systemintegration spezialisierte Firma Secmotic vergeben. Der Vertrag hat ein Volumen von 158.000 Euro und eine Laufzeit von vier Jahren. Das anfängliche Design und die Betriebsdefinition des Testsystems wurden jedoch von den eigenen Seezeichen-Technikern der Hafenbehörde durchgeführt.

Sobald die Funktionalität in der Pilotphase validiert ist, wird Secmotic die Entwicklung des endgültigen Werkzeugs übernehmen. Die Plattform kann die von den Leuchttürmen ausgesendeten Signale interpretieren und mit verschiedenen Arten von Alarmen oder Anomalien verknüpfen, darunter Beleuchtungsstörungen, Stromversorgungsprobleme, niedriger Batteriestand, unzureichende Solarenergieerzeugung oder Kommunikationsunterbrechungen.

Der erste Leuchtturm, der mit dieser neuen Funktion ausgestattet wird, ist der Leuchtturm von Puerto de la Cruz. Es wird erwartet, dass das System innerhalb eines Jahres in allen Leuchttürmen im Zuständigkeitsbereich der Hafenbehörde von Teneriffa in Betrieb genommen wird. Gleichzeitig plant die Hafenbehörde, die Technologie bis Ende 2029 auf das Bojennetz im Hafenbereich auszuweiten.

Pedro Suárez, Präsident der Hafenbehörde von Teneriffa, erklärte, dass dieser Schritt einen bedeutenden Fortschritt im Management der Seezeichen darstelle. Er ermögliche einen Wechsel von einem reaktiven Modell, das auf Störungen nach deren Auftreten reagiert, hin zu einem präventiveren Modell, das Probleme vorhersehen und Reaktionszeiten verkürzen kann. Suárez zufolge ist dieses Projekt ein Beispiel dafür, wie die Digitalisierung auf traditionelle Dienste angewendet werden kann, um sie effizienter, nachhaltiger und sicherer zu machen, indem internes Wissen, technologische Innovation und Betriebserfahrung kombiniert werden.

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