de.wedoany.com-Bericht: Der Exekutivpräsident des Peruanischen Instituts für Geologie, Bergbau und Metallurgie (Ingemmet), Paolo Andrés Alzamora, empfing kürzlich eine Delegation unter der Leitung des malaysischen Ministers für natürliche Ressourcen und ökologisch nachhaltige Entwicklung, Dato‘ Sri Arthur Joseph Kurup, um über Bergbaukooperation und Investitionsmöglichkeiten zu sprechen.

Zur malaysischen Delegation gehörten der Sondersekretär des Ministers, Ahmad Fadzil bin Ramli, der Direktor der malaysischen Behörde für Mineralien und Geowissenschaften (JMG), Datuk Zamri bin Ramli, sowie Vertreter von Bergbauunternehmen und -organisationen. Ingemmet wurde durch Führungskräfte und institutionelle Experten vertreten.
Während des Treffens tauschten beide Seiten Informationen über die nationale Bergbausituation Perus sowie die technischen Fähigkeiten von Ingemmet in den Bereichen geologische Forschung, Mineralressourcen und Geoinformationsmanagement aus. Ingemmet-Experten stellten die neuesten Anwendungen von Künstlicher Intelligenz bei der Exploration und Prospektion von Mineralressourcen vor. Diese Werkzeuge können große Mengen geowissenschaftlicher Daten analysieren und Gebiete mit Mineralpotenzial identifizieren, was zur Optimierung von Forschungsprozessen und zur Generierung geologischen Wissens beiträgt.
Beide Seiten erörterten auch die Chancen, die Peru bei der Entwicklung strategischer Mineralprojekte für die Energiewende und neue Technologien bietet. Die malaysische Delegation bekundete Interesse an der Identifizierung potenzieller industrieller Kooperationen im Bereich des Mineralienhandels und der Lieferkette, insbesondere bei Zinn, sowie an der Erkundung von Kooperationsmechanismen für die Rohstoffversorgung der Hüttenindustrie. Auch das Investitionspotenzial von kritischen Mineralien und Seltenen Erden stand auf der Tagesordnung, da diese Ressourcen aufgrund ihrer Schlüsselrolle in Batterien, Elektrofahrzeugen, elektronischen Geräten und sauberen Energietechnologien zunehmend nachgefragt werden.
Darüber hinaus tauschten beide Seiten Erfahrungen in der Mineralverarbeitungstechnologie und der Entwicklung wertschöpfender Aktivitäten sowie bewährte Praktiken in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) aus, um eine nachhaltige und verantwortungsvolle Bergbauentwicklung zu fördern. Beide Seiten waren sich einig, dass die Stärkung internationaler Kooperationsbande und der Aufbau strategischer Netzwerke zwischen öffentlichen Institutionen, Unternehmen und globalen Bergbauakteuren von großer Bedeutung für die Schaffung neuer wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und technologischer Entwicklungsmöglichkeiten für beide Länder ist.
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