de.wedoany.com-Bericht: Google hat die Benutzeroberfläche seiner Wallet-App umfassend aktualisiert. Neben den bisherigen Zahlungsmethoden, Fahrkarten und Mitgliedskarten werden nun auch Bestellungen auf dem Transportweg, Sendungsnummern und detaillierte Quittungen integriert. Durch langes Drücken auf die Sendungsnummer können Nutzer direkt zur Website des Versanddienstleisters weitergeleitet werden.
Derzeit unterstützt die Funktion Bestellungen von „einer Vielzahl großer US-Händler", jedoch noch nicht von kleinen Händlern oder Händlern außerhalb der USA. Google hat vorerst keine weiteren Details bekannt gegeben.

Um diese Funktion nutzen zu können, müssen Nutzer in Gmail unter den Kontoeinstellungen die Option zur Paketverfolgung aktivieren und über die erweiterten Einstellungen für E-Mails die Option „Intelligente Funktionen in anderen Google-Produkten" einschalten, um die Datenfreigabe zwischen Google-Apps zu ermöglichen. Die zweite Einstellung erlaubt Google, den Inhalt des Nutzerpostfachs zu nutzen, um die Erfahrung in Maps, der Suchmaschine und Gemini zu optimieren. Ohne diese Aktivierung ist die Verfolgungsfunktion in Wallet nicht nutzbar. Derzeit ist noch unklar, wie lange Bestelldaten gespeichert werden und wie die Daten zwischen Gerät und Server verarbeitet werden.
Im Vergleich zu Apple Wallet sind die Funktionen beider Apps in Bezug auf die Integration von Zahlungsmethoden, Fahrkarten, Veranstaltungstickets, Mitgliedskarten und Einkaufsverfolgung auf der Hauptoberfläche ähnlich. Der Unterschied besteht darin, dass Google die Daten aus seinem eigenen E-Mail-Dienst bezieht, während Apple die benötigten Informationen über die Integration von Drittanbieter-Apps erhält. Die Hilfeseite von Google erwähnt eine API für Quittungen, die direkt von Partnerhändlern bereitgestellt wird und das Auslesen des Gmail-Postfachs ersetzen kann. Auf diese Weise können Nutzer Bestellverfolgungen erhalten, ohne die „Intelligenten Funktionen" aktivieren zu müssen.
Derzeit steht die Funktion nur US-Bürgern mit einem persönlichen Gmail-Konto und einem Android-Gerät zur Verfügung. Die Webversion ist funktional eingeschränkt, die Paketverfolgung ist nicht in die Hauptoberfläche integriert, und französische Nutzer müssen noch warten.
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