Deutsche Post und DHL kündigen an: Ab Ende Juli 2026 entfällt die Pflicht zur Barzahlung bei Haustürzustellung
2026-06-27 15:35
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de.wedoany.com-Bericht: DHL und die Deutsche Post haben angekündigt, dass der Prozess der Einziehung von Zöllen, Zusatzgebühren und Nachnahmebeträgen an der Haustür vereinfacht wird. Ab Ende Juli 2026 können Kunden bei der Paketannahme auch auf bargeldlose Zahlungsmethoden zurückgreifen.

Bisher mussten diese Gebühren bar bezahlt werden. Auch für die Zusteller wird dieser Prozess vereinfacht. Der Service ist bereits in einigen Regionen verfügbar und wird in den kommenden Wochen schrittweise ausgerollt. Mit der Einführung bargeldloser Zahlungen wollen DHL und die Deutsche Post die Postdienstleistungen weiter modernisieren, digitalisieren und nutzerfreundlicher gestalten. Immer mehr Kunden nutzen bereits digitale Dienste wie die Post- und DHL-App, mobile Paketmarken oder Post- und Packstationen. Die neue Zahlungsweise bei der Zustellung setzt diesen Trend fort und macht den Empfangsprozess bequemer. Die Deutsche Post erklärte, dies spiegele „den Wandel der gesellschaftlichen Erwartungen wider, wonach digitale Dienste zunehmend Teil des Alltags werden".

Nachnahme und Zollgebühren: Barzahlungspflicht entfällt

Für Zölle und Zusatzgebühren an der Haustür werden Debitkarten, Kreditkarten sowie mobiles Bezahlen per Smartphone oder Smartwatch akzeptiert. Bei Nachnahmesendungen muss der Nachnahmebetrag vor der Paketübergabe bezahlt werden; aus Sicherheitsgründen ist hier nur die Zahlung mit Debitkarte möglich. Die bargeldlose Zahlung erfolgt kontaktlos (NFC) über das Handscanner-Gerät des Zustellers. Kunden können weiterhin bar bezahlen. Auch für die Zusteller vereinfacht die neue Funktion die Arbeit. Der Bedarf an Bargeldeinzug und -verwaltung sinkt, der Zahlungsvorgang wird schneller und effizienter. Gleichzeitig wird der Handscanner um praktische Funktionen erweitert. Der Scanner ist derzeit das zentrale Arbeitsgerät der Zusteller und dient zum Scannen und Bestätigen von Paketen, zur Bearbeitung spezieller Zustellhinweise, zum Öffnen von Packstationen und zum Drucken von Paketmarken per QR-Code. Darüber hinaus unterstützt der Scanner die Bedienung in über 20 Sprachen. Mit wenigen Klicks können Waren bestellt werden. Jährlich werden Milliarden von Paketen zugestellt, die meisten davon an der Haustür. Für Logistikunternehmen ist dies zeit- und arbeitsaufwendig. Sie fördern daher den „Service ohne Haustürzustellung", also die Abholung in einer Filiale.

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