Microsoft und Clearloop entwickeln Solarprojekte in 20 Gemeinden in Arkansas und Louisiana, in denen traditionell wenig investiert wurde. Sie streben danach, Millionen Tonnen Kohlendioxidemissionen zu reduzieren und gleichzeitig den umliegenden Gemeinden gesundheitliche und wirtschaftliche Vorteile zu bieten.
Im Südosten der USA besteht ein zunehmendes Risiko von Waldbränden, Wasserknappheit und extremer Hitze. Der Klimawandel dürfte diese Risiken bis 2070 noch verschärfen. Aufgrund ihrer strategischen Lage bieten sich vielen Staaten im Südosten jedoch auch zahlreiche Möglichkeiten, die energiebedingten Treibhausgasemissionen durch die Nutzung von Solarenergie zu senken. Der Technologieriese Microsoft und das Solarunternehmen Clearloop nutzen die Gelegenheit, Solarenergie in die Gemeinden zu bringen, die am ehesten davon profitieren, und steigern so die Solarproduktion in der Region.
Die beiden Unternehmen haben einen neuen Dreijahresvertrag zur Umsetzung von Solarprojekten mit einer Gesamtleistung von 100 MW in Gemeinden in Arkansas und Louisiana unterzeichnet, in denen bislang wenig investiert wurde. Durch die Diversifizierung der Energieversorgung beider Staaten sollen die Projekte den Kohlendioxidausstoß in den nächsten 40 Jahren um fünf Millionen Tonnen reduzieren.
Der Spatenstich für die ersten vier Projekte erfolgt in den kommenden Monaten, und die Projekte werden bis Ende dieses Jahres betriebsbereit sein. Sie gehören zu den ersten groß angelegten Solarprojekten, die an die lokalen Stromnetze in den Counties Poinsett, Cross und Desha in Arkansas und Bienville County in Louisiana angeschlossen werden und diese mit Strom versorgen.
Die Unternehmen arbeiten mit der gemeinnützigen Organisation WattTime, die sich mit sauberer Energietechnologie beschäftigt, zusammen, um für jedes Projekt geeignete Standorte zu ermitteln. Dabei werden das Potenzial zur Nutzung von Solarenergie, die voraussichtlichen Auswirkungen auf die Kohlendioxidemissionen und die sozioökonomischen Auswirkungen des Projekts auf die lokale Bevölkerung berücksichtigt. In diesem Fall sind Arkansas und Louisiana ideale Standorte, da beide Staaten über reichlich Sonnenschein verfügen und zur Stromerzeugung auf fossile Brennstoffe angewiesen sind.
Die Vereinbarung unterstützt auch das Ziel von Microsoft, bis 2030 CO2-negativ zu werden. Das erste Solarprojekt des Unternehmens im Mississippi-Delta soll 2024 in Betrieb gehen und 200.000 Tonnen CO2-Emissionen einsparen. Das Projekt veranlasste auch die Clearloop-Muttergesellschaft Silicon Ranch dazu, mehrere Millionen Dollar in Panola County, Mississippi, zu investieren.









