Sika beteiligt sich an Erweiterung und Modernisierung von über 1.000 Rechenzentren in Spanien
2026-07-02 14:51
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de.wedoany.com-Bericht: Angetrieben durch die rasante Entwicklung von Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung und Cloud-Diensten beteiligt sich die Sika AG an Bau- und Modernisierungsprojekten von über 1.000 Rechenzentren in Spanien. Schätzungen zufolge wird dieser Markt bis 2030 direkte und indirekte Investitionen in Höhe von rund 66,9 Milliarden Euro auslösen.

Spanien etabliert sich zunehmend als strategischer Knotenpunkt für Rechenzentren in Südeuropa, wobei die Betriebsleistung in den letzten zwei Jahren um 275 % gestiegen ist. Laut dem neuesten Bericht des spanischen Rechenzentrumsverbands (SpainDC) belief sich die installierte IT-Leistung kommerzieller Rechenzentren Ende 2025 auf 439 Megawatt, ein Anstieg von 24 % gegenüber dem Vorjahr. Sollte der aktuelle Trend anhalten, könnte diese Zahl bis 2030 auf 2.537 Megawatt steigen. Die Expansion dieser Branche könnte zudem den jährlichen BIP-Beitrag auf 7,3 Milliarden Euro erhöhen und über 16.000 Arbeitsplätze schaffen. Dieses Wachstum verändert die Anforderungen an die Planung und Ausführung von Projekten, insbesondere hinsichtlich der steigenden Leistungsdichte, neuer Kühlungsanforderungen und der für KI-bezogene Arbeitslasten erforderlichen Energieverfügbarkeit.

Rechenzentren benötigen Gebäudesysteme, die die Dienstkontinuität über ihre gesamte Lebensdauer hinweg gewährleisten. Mit über 40 Jahren Erfahrung im Industrieumfeld hat Sika Lösungen für Hyperscale-, Edge-Computing- und lokale Entwicklungsprojekte entwickelt, die das gesamte Spektrum vom Fundament bis zur Dachfläche abdecken. Das Unternehmen hat weltweit spezifische Lösungen in tausenden von Rechenzentrumsprojekten implementiert, darunter über 400 Dachprojekte mit Sarnafil-Systemen sowie Projekte, die in mehr als 500 kritischen Einrichtungen zum Einsatz kommen.

Technische Dächer gehören zu den empfindlichsten Teilen eines Rechenzentrums. Sie müssen hohen Lasten standhalten, Dichtheit gewährleisten und Wartungsarbeiten ohne Beeinträchtigung des Betriebs ermöglichen. Borja Jiménez, Market Development Manager für Rechenzentren bei Sika, erklärte, dass sich Rechenzentren von technischen Gebäuden zu strategischen Infrastrukturen der digitalen Wirtschaft entwickelt hätten, was zu grundlegenden Veränderungen in der Art und Weise der Planung und Errichtung führe. Sika schlägt für diese Anwendungen synthetische Membranen und fortschrittliche Flüssigsysteme vor, die auf Langlebigkeit, Installationsgeschwindigkeit und langfristige Zuverlässigkeit abzielen, mit dem Ziel, Risiken zu eliminieren statt sie zu managen.

Die in Rechenzentren eingesetzten Technologien werden auf andere Industrieumgebungen wie Labore und Produktionsstätten übertragen. Jiménez beschreibt dies als einen Technologietransfer von Mission-Critical-Einrichtungen hin zum gesamten Industriebausektor. Dachlösungen tragen zudem zur Reduzierung der Wärmebelastung bei, insbesondere reflektierende Systeme, die den Kühlungsbedarf senken. Schätzungen von Sika zufolge können durch den Einsatz dieser Systeme über die Lebensdauer eines 25.000 Quadratmeter großen Rechenzentrums bis zu 13.000 Tonnen CO₂-Äquivalent eingespart werden. Branchentrends deuten auf Dächer mit Zusatzfunktionen hin, die kritische Ausrüstung tragen, erneuerbare Energien integrieren und sich zu Überwachungssystemen entwickeln können, die Ausfälle vorhersagen.

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