de.wedoany.com-Bericht: Die Regierung von Asturien (Gobierno de Asturias) wird in der Logistik- und Industrieaktivitätszone Asturiens (ZALIA) ein neues Logistikinfrastrukturprojekt mit dem Namen Integrierte Sicherheitslogistikzone (ISLA, Integrated Safe Logistics Area) entwickeln, das darauf abzielt, die multimodalen Verkehrskapazitäten des Hafens von Gijón zu stärken. Das Projekt wurde auf dem Forum des Atlantikkorridors (Foro del Corredor Atlántico) in Brüssel, Belgien, vorgestellt.
Der Plan steht im Einklang mit dem Ziel der Regionalregierung, Asturien zu einem Logistikdrehkreuz in Kantabrien zu machen und seine Integration in den europäischen Atlantikkorridor zu verbessern. Er entspricht der Strategie zur Schaffung eines integrierteren, wettbewerbsfähigeren und nachhaltigeren Logistiksystems und fügt sich in die Planung des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-T) ein. Die Regionalregierung erwartet, die vollständige technische Definition des ISLA-Projekts bis zum Herbst dieses Jahres abzuschließen, einschließlich des funktionalen Designs, einer Kosten-Nutzen-Analyse gemäß den Standards der EU-Fazilität „Connecting Europe Facility“ (CEF) sowie aller erforderlichen Unterlagen für die nächste Runde europäischer Finanzierung.
Das ISLA-Projekt wird die Verbindungen zwischen verschiedenen Verkehrsträgern wie See-, Schienen- und Straßenverkehr verbessern und ein effizienteres Frachtmanagement fördern. Dadurch werden die mit El Musel verbundenen Logistikabläufe optimiert, die Verkehrskoordination verbessert und die Gesamtwettbewerbsfähigkeit des Logistiksystems in Asturien gesteigert. Laut Planung wird das Projekt ZALIA mit der für die Entwicklung des multimodalen Verkehrs erforderlichen fortschrittlichen Infrastruktur ausstatten, darunter sichere Lkw-Parkplätze nach europäischen Standards (SSTPA), intelligente Schwerlastverkehrsmanagementsysteme, Zugangskontrollen, Digitalisierung des Betriebs sowie Mehrwert-Logistikdienstleistungen.
Diese Maßnahmen werden dazu beitragen, die Koordination zwischen dem Hafen von Gijón, dem künftigen multimodalen Terminal von ZALIA und dem Schienennetz zu verbessern und ein moderneres, effizienteres und nachhaltigeres Logistikmodell zu fördern. Gleichzeitig wird das Projekt das Hinterland des Hafens erweitern, den Schienengüterverkehr fördern und die Abhängigkeit des Langstreckentransports von der Straße verringern. Aufgrund seiner strategischen Lage wird ZALIA seine Rolle als zentrale Plattform des regionalen Logistiksystems stärken. Obwohl das Projekt direkt mit dem Hafen von Gijón, dem wichtigsten Seehandelsknotenpunkt Asturiens, verbunden ist, werden seine Auswirkungen auf die gesamte Region ausgedehnt, einschließlich der Verbesserung der Anbindung an den Hafen von Avilés (puerto de Avilés) sowie an die wichtigsten Industrie- und Logistikgebiete Asturiens, um ein integrierteres und ausgewogeneres Netzwerk zu fördern.
Diese Aktion ist Teil einer gemeinsamen Strategie der Regierung von Asturien mit der Hafenbehörde von Gijón (Autoridad Portuaria de Gijón), der spanischen Eisenbahninfrastrukturgesellschaft (Adif) und der spanischen nationalen Hafenbehörde (Puertos del Estado), um den multimodalen Verkehr zu stärken und den Atlantikkorridor als Schlüsselachse für den Gütertransport zu festigen. Zu den Maßnahmen in diesem Fahrplan gehören auch der Entwicklungsplan für den multimodalen Verkehr im Hafen von Gijón, die Modernisierung des Schienennetzes von El Musel, die Einführung neuer Schienenverkehrsdienste ins spanische Hinterland, die Förderung des multimodalen Terminals von ZALIA sowie die Verbesserung der Logistikanbindung des Hafensystems in Asturien.









