Lightstorm und andere erwarten die Einführung eines Indien-Südostasien-Seekabels im 4. Quartal 2029
2026-07-03 15:39
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de.wedoany.com-Bericht: Der in Singapur ansässige neutrale Infrastruktur-Anbieter Lightstorm gab bekannt, dass er mit Microsoft, Singtel und Tata Communications Verträge unterzeichnet hat, um ein neues Seekabelsystem zu verlegen, das Hyderabad und Chennai in Indien mit Singapur und Malaysia verbindet. Das System mit dem Namen „Indien-Südostasien (I-2SEA)“-Kabel soll im vierten Quartal 2029 in Betrieb genommen werden.

Die NEC Corporation wurde als Systemanbieter und ASEAN Cableship Pte Ltd (ACPL) als Partner für die maritime Installation benannt. Das System ist nun für Kapazitätszusagen geöffnet. Lightstorm wies in einer gemeinsamen Erklärung darauf hin, dass das Kabelsystem den schnell wachsenden Bedarf von Hyperscale-Cloud-Dienstanbietern, GPU-Infrastrukturanbietern und Unternehmen decken werde, die KI-Trainings- und Inferenz-Workloads im Korridor Indien-Südostasien betreiben.

Das Kabelsystem verfügt über zwei Landepunkte in Indien: einen in Machilipatnam, der den kürzesten Seekabelweg nach Hyderabad bietet, und einen weiteren an einem neuen Landepunkt in Süd-Chennai. Kunden von Lightstorm im System können auf das über 30.000 Kilometer lange terrestrische Netz von Lightstorm zugreifen, um eine nahtlose Verbindung zu Hyderabad, Mumbai und über 80 Rechenzentren im ganzen Land herzustellen.

Amajit Gupta, CEO und Managing Director der Lightstorm Group, erklärte, dass das Unternehmen als Hauptbesitzer von I-2SEA und mit der bereits bestehenden KI-fähigen Übertragung zwischen indischen Rechenzentren und GPU-Clustern über SmartNet AI Fabric diese Plattform nun nahtlos auf den Seekabelbereich ausweiten könne. Gupta fügte hinzu, dass die KI-Regionen in Indien, Malaysia und Singapur über ein einziges, dediziertes End-to-End-System verbunden würden, das speziell für die Leistung und den Maßstab ausgelegt sei, die KI-Infrastrukturen erfordern.

Das System wird eine Strategie mit tief vergrabenen Kabeln verfolgen, wobei die gesamte vergrabene Strecke des Netzes eine Zieltiefe von drei Metern anstrebt, um ein hohes Maß an Schutz und hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten.

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