Galp bietet auf 361-MW-Windparkportfolio von Acciona in Spanien – Bewertung bei knapp 400 Mio. Euro
2026-07-05 10:12
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de.wedoany.com-Bericht: Die portugiesische Ölgesellschaft Galp hat sich dem Bieterverfahren um das von Acciona Energia in Spanien zum Verkauf angebotene Windparkportfolio angeschlossen, dessen Transaktionswert auf knapp 400 Millionen Euro geschätzt wird. Laut der spanischen Wirtschaftszeitung „El Economista“ konkurriert Galp mit Opdenergy, Nadara und der China Three Gorges (CTG) um dieses Paket.

Der Verkaufsprozess trägt intern den Namen „Projekt Sirocco“ und umfasst mehrere Windparks in Spanien mit einer Gesamtleistung von rund 361 Megawatt (MW). Acciona erwartet noch vor Ende dieser Woche verbindliche Angebote. Der Verkauf ist Teil der Asset-Rotationsstrategie des Unternehmens.

Laut der spanischen Zeitung fungiert die französische Bank BNP Paribas als Finanzberater der Transaktion. Bei den betroffenen Anlagen handelt es sich überwiegend um bereits in Betrieb befindliche Assets, was die Bewertung von knapp 400 Millionen Euro stützt.

Neben Galp haben auch Naturgy und Qualitas Energy in den vergangenen Wochen den Deal geprüft, doch laut derselben Quelle kommen diese beiden Unternehmen im Wettbewerbsprozess derzeit nur langsam voran.

Galp beteiligt sich an diesem Bieterverfahren, nachdem das Unternehmen sein Engagement im spanischen Markt für erneuerbare Energien verstärkt hat. Zuvor hatte Galp von Helia Funds einen Onshore-Windpark mit 351 MW für rund 320 Millionen Euro erworben.

Für Acciona Energia ist der Verkauf dieser Anlagen Teil ihrer Kapitalkreislaufpolitik, bei der durch die Veräußerung ausgereifter Projekte neue Investitionen finanziert werden. In den vergangenen Monaten hat der spanische Konzern mehrere ähnliche Transaktionen abgeschlossen, darunter den Verkauf kleinerer Wasserkraftwerke und anderer Portfolios erneuerbarer Energien.

Gleichzeitig prüft Acciona Energia strategische Optionen für ihr Energiegeschäft, die den Einstieg eines Großinvestors oder den Verkauf von Anteilen in bestimmten internationalen Märkten umfassen könnten. Obwohl das Unternehmen einen Gesamtverkauf analysiert hat, hält der Vorstandsvorsitzende José Manuel Entrecanales diese Möglichkeit für „äußerst unwahrscheinlich“.

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