de.wedoany.com-Bericht: Die deutsche Vermietfirma Gerken hat einen 150-Tonnen-Liebherr-LTM-1150-5.4-Mobilkran erhalten, der die Lücke zwischen ihren 100- und 250-Tonnen-Geräten schließt.

Der fünfschsige LTM 1150-5.4 ist mit einem 66 Meter langen siebenteiligen Hauptausleger und einem doppelt klappbaren Wippausleger mit 40-Grad-Ablenkwinkel ausgestattet. Mit einem zusätzlichen 7-Meter-Einschubstück erreicht die maximale Hubhöhe fast 95 Meter und der maximale Arbeitsradius 72 Meter. Der Kran kann mit 9 Tonnen Ballast unter einer Achslast von 12 Tonnen und einem Gesamtgewicht von 60 Tonnen fahren. Er ist außerdem mit dem Liccon3-Steuerungssystem und dem BSIS (Blind Spot Information System) ausgestattet. Das Unternehmen gibt an, dass der Kran bereits für Arbeiten an Betonfertigteilen, die Wartung von Windkraftanlagen und den Bau von Freileitungen vorgemerkt ist.
Manfred Drößer, Geschäftsführer von Gerken, erklärte, dass das Unternehmen bei Investitionen in die Mietflotte stets den größtmöglichen Mehrwert für die Kunden im Blick habe. Der neue 150-Tonnen-Kran trage dazu bei, die starke Nachfrage nach integrierten Projektlösungen im Freileitungsbau und anderen Bereichen leichter zu bedienen. Dieser Schritt versetze das Unternehmen in eine günstigere Position für die zweite Jahreshälfte, für die man sich ehrgeizige Ziele gesetzt habe.
Das Vermietgeschäft von Gerken wurde 1989 gegründet, doch die Unternehmensgeschichte reicht bis ins Jahr 1963 zurück, als Manfred Gerken in Düsseldorf ein Malergeschäft eröffnete. Da er bei großen Lackieraufträgen vermehrt Hubarbeitsbühnen einsetzte, verlagerte er sich allmählich auf das Vermietgeschäft und gründete 1989 die Firma Gerken Arbeitsbühnenvermietung.
2014 kamen Teleskoplader hinzu, und vor kurzem stieg das Unternehmen im Jahr 2024 mit einem 70-Tonnen-Tadano-AC-4.070L-1-Kran in den Kranbereich ein. Die Gerken-Flotte umfasst derzeit über 9.000 Hubarbeitsbühnen, die an 40 Standorten betrieben werden.










