de.wedoany.com-Bericht: Blue Moon Metals (Canadian Securities Exchange: MOON) hat ein Diamantbohrprogramm über insgesamt 67.000 Meter im Wolframprojekt Springer im US-Bundesstaat Nevada angekündigt. Die Bohrarbeiten wurden durch eine Vereinbarung mit Geotech Drilling im Rahmen eines Limited-Notice-Starts eingeleitet.
Die Bohrungen begannen Anfang August mit zunächst zwei Diamantbohrgeräten, die schrittweise auf bis zu sechs Geräte aufgestockt werden sollen. Diese zweiphasige Bohraktivität wird voraussichtlich bis zum ersten Quartal 2027 andauern.
Die erste Bohrphase umfasst 7.000 Meter und konzentriert sich auf oberflächennahe Mineralisierung oberhalb des Grundwasserspiegels, mit Schwerpunkt auf dem nordwestlichen Bereich der George-Grube und dem südöstlichen Teil der Sutton-Untertagebaulagerstätte.
Die zweite Bohrphase mit rund 60.000 Metern wird die Mineralisierung unterhalb des Grundwasserspiegels testen, einschließlich der seitlichen und vertikalen Erweiterungen bekannter scheelitreicher Schichten.
Blue Moon plant, sämtliche Bohrungen vorrangig auf Privatgrundstücken durchzuführen und anschließend auf nicht patentierte Bergbau-Claims auszuweiten, die vom US Bureau of Land Management verwaltet werden.
Theodore Veligrakis, Vice President Exploration des Unternehmens, erklärte, dass dieser Ansatz eine gestaffelte geologische Strategie widerspiegele, bei der zunächst hochvertrauenswürdige oberflächennahe Ziele priorisiert und gleichzeitig die Tiefen- und Seitenpotenziale der Mineralisierung systematisch getestet werden.
Das Unternehmen gab zudem bekannt, dass rund 18.000 Meter historischer Bohrkern, die von General Electric (New York Stock Exchange: GE) zwischen Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre erstellt wurden, neu aufgenommen werden. Bislang wurden über 7.154 Meter neu erfasst.
Die historische Probenahme deckte nur etwa 5 % des verfügbaren Bohrkerns ab und konzentrierte sich hauptsächlich auf Wolframanalysen. Blue Moon gab an, dass die aktuelle Neuaufnahme die Probenahmeabdeckung auf etwa 44 % erhöht habe.
Im Rahmen des Springer-Projekts sind weitere Arbeiten geplant, darunter Schneckenbohrungen in historischen Tailings, aeroradiometrische und magnetische geophysikalische Messungen auf rund 159 Quadratkilometern rund um die Lagerstätte sowie erste metallurgische Tests des Materials vom Sutton-3-Halde.
Das Springer-Projekt verfügt über eine bereits genehmigte Verarbeitungsanlage und zugehörige Infrastruktur, die das Unternehmensziel unterstützen, die Produktion im vierten Quartal 2027 aufzunehmen.










