Ericsson und die UNIE-Universität kooperieren bei der Ausbildung von KI-Fachkräften im Telekommunikationsbereich
2026-07-08 15:23
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de.wedoany.com-Bericht: Ericsson arbeitet mit der UNIE-Universität als Industriepartner an deren Online-Weiterbildungsmasterstudiengang für Künstliche Intelligenz und Deep Learning zusammen, um die universitäre Ausbildung näher an die Anforderungen des Arbeitsmarktes heranzuführen und spezialisierte Fachkräfte im Telekommunikationsbereich auszubilden.

Ericsson und die UNIE-Universität kooperieren bei der Ausbildung von KI-Fachkräften im Telekommunikationsbereich

Anders als bei traditionellen Kooperationsmodellen zwischen Hochschule und Unternehmen war das Forschungsteam von Ericsson direkt an der Gestaltung der akademischen Struktur, der Lehrinhalte und der Schwerpunkte des Masterstudiengangs beteiligt, um diese an die aktuellen Technologien zur Transformation der Telekommunikationsnetze anzupassen. Juan Olivera, Präsident von Ericsson Spanien, erklärte, dass Künstliche Intelligenz nicht nur ein technologischer Trend, sondern eine Kraft sei, die die Zukunft der Branche definiere. Segundo Píriz, Rektor der UNIE-Universität, ist der Ansicht, dass diese Zusammenarbeit den Studierenden eine differenzierte Erfahrung und einen deutlichen Wettbewerbsvorteil verschaffen werde.

Der Masterstudiengang richtet sich an den Arbeitsmarkt und zielt darauf ab, dass die Studierenden von Beginn an anwendbare Fähigkeiten in Bereichen wie Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen oder Deep Learning erwerben, um ihre Beschäftigungsfähigkeit in einem Markt mit stetig wachsender Nachfrage nach Experten zu verbessern. Ericsson erläuterte, dass die Konvergenz von Künstlicher Intelligenz, Mobilfunknetzen und Cloud-Diensten die nächste Entwicklungsstufe der Branche markieren werde und die beschleunigte Ausbildung neuer Talente von entscheidender Bedeutung sei.

Diese Initiative spiegelt auch die Bedeutung Spaniens in der globalen Forschungs- und Entwicklungsstrategie von Ericsson wider, die auf zwei internationalen Forschungs- und Entwicklungszentren in Madrid und Málaga beruht, wo fast tausend Ingenieure an Technologien wie Künstlicher Intelligenz, Netzwerkautomatisierung, kognitiver Software sowie zukünftigen 5G- und 6G-Architekturen arbeiten.

Das neue Programm der UNIE-Universität kombiniert akademische Bildung mit einem praxis- und geschäftsorientierten Ansatz und richtet sich hauptsächlich an Ingenieure und Hochschulabsolventen, die sich auf angewandte Künstliche Intelligenz spezialisieren möchten. Die Kursinhalte umfassen maschinelles Lernen, Deep Learning und fortschrittliche KI-Technologien.

Vor dieser Vereinbarung hatte Ericsson bereits mit der Universidad Politécnica de Madrid und der Universidad Carlos III an Postgraduiertenprogrammen zusammengearbeitet, die sich auf groß angelegte Softwareentwicklung und Virtualisierungstechnologien für 5G-Netze konzentrierten. Die Zusammenarbeit mit der UNIE-Universität markiert eine weitere Ausweitung dieses Modells auf den spezifischen Bereich der Künstlichen Intelligenz.

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