de.wedoany.com-Bericht: Die Union Pacific Railroad (Union Pacific) und die Norfolk Southern Railway (Norfolk Southern) haben dem Surface Transportation Board (STB) die ersten Informationen für ihren überarbeiteten Fusionsantrag vorgelegt. Das STB hatte den Antrag am 28. Mai unter Auflagen genehmigt und den 27. Juli als Frist für die Einreichung zusätzlicher Daten festgelegt. Die geplante Fusion im Wert von 85 Milliarden US-Dollar verzögert sich aufgrund der neuen Unterlagen, die den Start der formellen Bewertung und Umweltprüfung verschieben. Das STB hatte bereits Monate vor dem ersten Fusionsantrag der beiden Eisenbahngesellschaften im Dezember 2025 mit der Datensammlung begonnen.
UP und NS hatten zuvor mitgeteilt, dass die Daten in zwei Schritten eingereicht werden. Die erste Einreichung beantwortet Fragen des STB zur Kontrolle über die lokalen Eisenbahngesellschaften – die Terminal Railroad Association of St. Louis (TRRA) und die Kansas City Terminal Railway Company (KCT) – sowie über die TTX Company. Die TRRA wird gemeinsam von UP, BNSF Railway (BNSF), CSX, Canadian National Railway (CN) und NS betrieben, wobei UP den größten Anteil hält. BNSF, UP, NS und Canadian Pacific Kansas City (Canadian Pacific Kansas City) besitzen gemeinsam die KCT. Die beiden Unternehmen bekräftigten, dass sie die TRRA und KCT, die für den Zwischenverkehr zwischen den Class-I-Eisenbahnen zuständig sind, nicht kontrollieren, und schlugen vor, ihre Anteile zu veräußern, um Neutralität zu wahren.
In einer Erklärung gaben die beiden Unternehmen an, dass die eingereichten Unterlagen klare Beweise dafür liefern, dass andere öffentlich gegen die Fusion opponierende Class-I-Eisenbahnen die TRRA als Schachfigur nutzen, um die Fusion zu verhindern oder zu verzögern. Sie fügten hinzu, dass Vertreter der anderen Eisenbahngesellschaften an keiner Sondersitzung der TRRA zur Eigentümerschaft nach der Fusion teilgenommen hätten. Die Unternehmen erklärten, sie würden mit dem STB zusammenarbeiten, um den Fusionsprozess bis Mitte 2027 abzuschließen. Die zweite Dateneinreichung wird voraussichtlich die vom STB geforderten Aspekte zur Stärkung des Wettbewerbs im Rahmen der Fusion abdecken.










