Brasilianisches LW Metalunternehmen erwartet Verdopplung des Umsatzes auf 200 Millionen Real bis 2026
2026-07-09 10:54
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de.wedoany.com-Bericht: Das Unternehmen LW Soluções Metálicas aus dem brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul verlagert seinen Geschäftsschwerpunkt von der Öl- und Schiffsbauindustrie auf die Agrarwirtschaft. Das Unternehmen rechnet damit, dass der Umsatz bis 2026 mindestens 200 Millionen Real erreichen wird, was einer Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das 2010 von Luiz Weber gegründete Unternehmen bediente zunächst die Öl- und Schiffsbauindustrie und spezialisierte sich später auf das Sojaterminalprojekt der Zentralgenossenschaft von Rio Grande do Sul (CCGL) im Hafen von Rio Grande, woraufhin es seinen Hauptsitz dorthin verlegte.

Gaúcha LW strebt 600 Millionen Real Umsatz an, indem es Strukturen für Unternehmen wie Yara und Mosaic errichtet

Derzeit macht das Agrarwirtschaftsgeschäft 60 bis 70 Prozent des LW-Umsatzes aus, hauptsächlich getrieben von Kunden aus der Düngemittelindustrie, darunter Yara Fertilizantes, Mosaic und Fospar. Das Unternehmen hat sich auch in Bereiche wie U-Bahn-Projekte ausgeweitet, aber die Agrarwirtschaft bleibt der Kern. Im Jahr 2025 verzeichnete LW ein Umsatzwachstum von 100 Prozent, parallel zu den Projekten der Agrarkunden.

Weber erklärte, dass das Wachstum nicht nur auf die gesteigerten Düngemittellieferungen zurückzuführen sei, sondern auch darauf, dass geopolitische Risiken und logistische Herausforderungen (wie die Ereignisse in der Straße von Hormus) die Düngemittelindustrie zu verstärkten Investitionen in Bereiche wie Lagerhaltung veranlasst hätten. Im Vergleich zu den großen Strukturen, die von Unternehmen wie Kepler Weber angeboten werden, sind die Projekte von LW kleiner, aber das Unternehmen wird häufig zur Zusammenarbeit eingeladen. Darüber hinaus haben Metallstrukturen in Düngemittelumgebungen eine kurze Lebensdauer, sodass ein kontinuierlicher Wartungsbedarf besteht; das Unternehmen ist stark in jährliche Wartungsarbeiten eingebunden.

Für die Zukunft richtet LW seinen Blick auf den Bereich Biokraftstoffe. Die Raffinerie Riograndense (deren Aktionäre Petrobras, Braskem und Ultrapar sind) treibt das Projekt „Bioraffinerie Riograndense" voran, für das Investitionen von über 5 Milliarden Real erwartet werden, um nachhaltigen Flugkraftstoff (SAF) und grünen Diesel (HVO) zu produzieren. Das Gelände befindet sich bereits in der Testphase der Sojaölverarbeitung. Weber erwartet, dass Unternehmen wie Bianchini, Bunge und CCGL Investitionen im Terminal Termasa tätigen werden.

LW plant, den Umsatz bis 2029 auf 600 Millionen Real zu steigern, wovon etwa 400 Millionen Real von Kunden aus der Agrarwirtschaft stammen sollen. Um die Nachfrage zu decken, investiert das Unternehmen 14 Millionen Real in den Bau eines neuen Industriehauptsitzes und hat bereits 20.000 Quadratmeter Land im Industriegebiet von Rio Grande erworben. Nach Inbetriebnahme des neuen Werks wird die monatliche Produktion von Metallstrukturen von derzeit 150 Tonnen auf 400 Tonnen steigen. Ein Teil der Ausrüstung wird aus China importiert, und die Bundesuniversität von Rio Grande (FURG) unterstützt bei der Automatisierung der Prozesse. Darüber hinaus beobachtet das Unternehmen Chancen in der Region Mittelwesten, hat bereits Ingenieurleistungen für einen Düngemittelkunden in Sinop (MT) erbracht und Material für das Werk von Arauco in Inocência (MS) geliefert. Es wird erwartet, dass die Wiederaufnahme der Produktion im Stickstoffdüngerwerk von Petrobras in Três Lagoas (MS) ebenfalls zu neuen Aufträgen führen wird.

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