de.wedoany.com-Bericht: Das polnische Baltic Hub Container Terminal hat aus dem europäischen Infrastruktur-, Klima- und Umweltfonds FEnIKS 2021-2027 eine Förderung in Höhe von 51,2 Millionen US-Dollar erhalten. Die Mittel, die vom Zentrum für EU-Verkehrsprojekte (Centre for EU Transport Projects) vergeben werden, entsprechen etwa 40 % der Gesamtinvestition des Projekts und wurden im Rahmen der Ausschreibung für Multimodalverkehrsprojekte 2025 bewilligt.

Die Investition wird sich hauptsächlich auf drei Bereiche konzentrieren: die Elektrifizierung des Terminalbetriebs, den Ausbau der Schieneninfrastruktur sowie die Einführung fortschrittlicher Digital- und Überwachungssysteme. Zu den konkreten Maßnahmen gehören die Beschaffung neuer Schiffs- und Containerbrücken, der Aufbau einer Flotte elektrischer Zugmaschinen sowie Bauarbeiten im Zusammenhang mit den Gleisanschlussplattformen.
Diese Maßnahmen sollen die Umschlagkapazität des Terminals erhöhen, die Effizienz des multimodalen Verkehrs steigern und gleichzeitig die Umweltauswirkungen der Anlage in Danzig verringern.
Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Jan Van Mossevelde, erklärte, dass die Fördervereinbarung ein wichtiger Schritt für die Entwicklung des Terminals sei und der „Node to Network“-Strategie der PSA-Gruppe entspreche. Er betonte, dass die Investition die Position des Baltic Hub als wichtiges Hafenökosystem in Mittel- und Osteuropa stärken und den Übergang zu einem nachhaltigeren und effizienteren Betrieb beschleunigen werde.
Als einer der größten Tiefwasser-Containerterminals in Mittel- und Osteuropa spielt das Baltic Hub eine zentrale Rolle in den internationalen Lieferketten und im Transeuropäischen Verkehrsnetz (Trans-European Transport Network).










