Kama Karton- und Papierfabrik investiert 370 Millionen Rubel in die Produktionsentwicklung
2026-07-14 11:46
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de.wedoany.com-Bericht: Die Kama Karton- und Papierfabrik („KAMA“), ein Unternehmen der Holzindustrie-Gruppe („Sveza“), hat die Ergebnisse des Investitionsprogramms für das erste Halbjahr 2026 bekannt gegeben. Die Gesamtfinanzierung belief sich auf über 370 Millionen Rubel. Wie ein Vertreter der Holzindustrie-Gruppe („Sveza“) gegenüber CNews mitteilte, fließen diese Investitionen in die Beschleunigung wichtiger Produktionsprozesse, den Ausbau des Einsatzes von Automatisierungslösungen, die Steigerung der Anlagenzuverlässigkeit und die Schaffung der Grundlage für ein weiteres Kapazitätswachstum des Werks.

Eines der Schlüsselprojekte ist die Automatisierungsumrüstung des Beschichtungsabschnitts der Karton- und Papiermaschine Nr. 9 (KPM Nr. 9), für die das Unternehmen 5,4 Millionen Rubel bereitgestellt hat. Das neue System verkürzt die Zeit für das Einführen der Papierbahn um 30 %, verringert das Risiko von Anlagenstillständen und eliminiert manuelle Eingriffe vollständig, wodurch die Arbeitssicherheit der Mitarbeiter der Kama Karton- und Papierfabrik („KAMA“) erhöht wird.

Für die technische Erneuerung des Dampfkondensatsystems und die Optimierung der Betriebsmodi wurden 24 Millionen Rubel investiert. Während des jährlichen Sommerstillstands führten die Techniker die Organisation der Dampfreinigung und die Installation von Wärmetauschern durch. Die Umsetzung des Programms wird die Trocknungszeit der Papierbahn verkürzen und die Geschwindigkeitseffizienz der Karton- und Papiermaschine Nr. 9 (KPM-9) je nach Kartongewicht um 3 % bis 5 % steigern. Die neuen Wärmetauscher werden zudem die Temperatur des rückgeführten Kondensats deutlich senken.

Zwei weitere Projekte mit Investitionssummen von 78 Millionen Rubel bzw. 5,4 Millionen Rubel befinden sich in der Abschlussphase. Ersteres betrifft die Modernisierung des Lüftungssystems, das direkt die Effizienz der Trockenpartie beeinflusst und durch Wärmerückgewinnung den Dampfverbrauch reduziert. Letzteres umfasst die Erneuerung der Pumpausrüstung in der Bleich-Holzstoff-Anlage Nr. 2 (BHZ Nr. 2), was die Zuverlässigkeit der Rohstoffversorgung erhöht.

Roman Scherawin, Geschäftsführer der Kama Karton- und Papierfabrik, erklärte, dass sich das Unternehmen im ersten Halbjahr auf Projekte konzentriert habe, die langfristige Ergebnisse bringen. Die Automatisierung der Produktionsprozesse trage zur Steigerung der Produktivität, zur Verringerung des menschlichen Einflusses und zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit bei. Gleichzeitig werde durch die Entwicklung von Technologien zur Holz-Tiefenverarbeitung, die Steigerung der Rohstoffausnutzung und die schrittweise Modernisierung der Produktions-infrastruktur die Grundlage für die weitere Entwicklung des Kombinats und die Stärkung seiner Marktposition gelegt.

Das Investitionsprogramm wird kontinuierlich fortgesetzt. Bis Ende 2026 werden die Werksspezialisten ein Konzept für die Tiefenmodernisierung der biologischen Abwasserbehandlungsstufe erarbeiten. Gleichzeitig werden, unter Berücksichtigung des steigenden Bedarfs der Maschinen, technische Umrüstungen der Rohrleitungen für den Transport des Stoffes von der Bleich-Holzstoff-Anlage Nr. 1 (BHZ Nr. 1) zur Karton- und Papiermaschine Nr. 9 (KPM Nr. 9) vorbereitet. Darüber hinaus plant das Unternehmen den Wiederaufbau der innerbetrieblichen Straßeninfrastruktur auf dem Werksgelände.

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